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Ein Leben für den Gewichthebersport

Horst Rutz vom KSV Hostenbach feiert 80. Geburtstag

Wer sich mit der Historie des 1907 gegründeten Kraftsportclubs Hostenbach näher beschäftigt, stößt in der Vereinschronik immer wieder auf den Namen Horst Rutz, engagierter Pionier und Multitalent der zweiten Jahrhunderthälfte. Athlet, Kampfrichter, Schriftführer, Vorsitzender, Landessportwart – Es gab kaum eine Aufgabe oder ein Amt, das dem Sportler, Funktionär und Kümmerer des traditionsreichen KSV Hostenbach über einen Zeitraum von 60 Jahren hinweg zuviel gewesen wäre. Am 18. November feierte Horst Rutz seinen 80. Geburtstag.

 

Die sportliche Karriere des Jubilars gestaltete sich aufgrund hoher beruflicher Belastung relativ kurz. Als 18-Jähriger begann Horst Rutz 1952 mit dem eisernen Sport und hielt bereits zwei Jahre später Einzug in die erste Hebermannschaft. 1960 wurde er mit dem starken Hostenbacher Vereinsteam Saarlandmeister. Die Bestleistungen von 85 Kg im Drücken, 87,5 Kg im Reißen und 120 Kg im Stoßen galten zu jener Zeit für einen Athleten des Mittelgewichtes als sehr beachtlich. Nach vier weiteren Jahren in der zweiten Mannschaft hängte Horst Rutz die Gewichtheberstiefel an den berühmten Nagel und widmete sich fortan verstärkt denjenigen Funktionärstätigkeiten, die er schon während der aktiven Zeit ausgeübt hatte.

Eine zweijährige Amtsperiode als erster Vorsitzender endete gegen 1972, als sich der gelernte Kaufmann im Fliesenlegerhandwerk verselbstständigte und eine eigene Firma gründete, die heute noch von Sohn Manfred geführt wird. 1983 nahm Horst Rutz einen neuen Anlauf als Vereinschef und steuerte das Schiff KSV Hostenbach in sturmbewegten Zeiten mit sicherer Hand weiteren großen Erfolgen entgegen. Jahrelang behauptete sich die erste Mannschaft in der obersten Leistungsklasse Deutschlands, der Bundesliga. 1989 wurde die Jugendstaffel deutscher Mannschaftsmeister und Namen wie Kennel, Daub, Saia, Hirtz, Heib oder Cavelius tauchten im Verlauf der 16 Jahre währenden Ägide Horst Rutz immer wieder als Lichtblicke am nationalen und manchmal auch internationalen Gewichtheberhimmel auf. Mehrmals vertraute der bundesdeutsche Dachverband Hostenbach die Ausrichtung deutscher Meisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich an. 1999 konnte Oliver Hirtz als Nachfolger des damals 65-Jährigen Rutz einen gesunden und in der saarländischen Sportlandschaft hochgeschätzten Kraftsportclub Hostenbach übernehmen. Horst Rutz tat sich neben der Vereinsarbeit aber auch auf saarländischer Verbandsebene hervor. Das Kampfrichterwesen lag ihm dabei besonders am Herzen. Bereits von 1961 an fungierte er als Kampfrichterobmann beim damaligen Saarländischen Kraftsportbund und auch nach Gründung des Saarländischen Gewichtheberverbandes im Jahre 1978 blieb er dem Kampfrichtergeschehen treu. Als Inhaber einer internationalen Lizenz war er überdies von 1969 an für den Bundesverband Deutscher Gewichtheber tätig. Zahlreiche Einsätze bei internationalen Gewichtheberveranstaltungen, in den Bundesligen, auf Turnieren oder regionalen Sportereignissen zeugen von einem hohen Engagement in der jeweiligen regionalen oder nationalen Schiedsrichterorganisation. Keine Frage, dass ein „Tausendsassa“ wie Horst Rutz abseits des Kampfrichterwesens auch andere Aufgaben auf höherer Ebene übernahm. Als einer der Gründungsväter des SGV übte er sogleich die Rolle des Sportwartes und zweiten Vorsitzenden aus. Gemeinsam mit dem Landespräsidenten Dr. Werner Bayer und dem weiteren Vorstand stellte er internationale Veranstaltungen auf die Beine, schuf regelmäßige und heute noch bestehende Wettkampfkontakte zu Lothringen und Luxemburg und etablierte den Verband in der Turniergemeinschaft der „Kleinen Staaten“. Damit konnte das Saarland über viele Jahre hinweg mit solch mondänen Partnern wie Luxemburg, Monaco, Schottland, Wales, Malta oder selbst Israel der gemeinsamen Leidenschaft des Gewichthebens frönen. Das größte völkerverbindende Turnier dieser Art fand übrigens 1994 mit 14 Teilnehmerstaaten unter der Leitung von Horst Rutz in der Hostenbacher Glückaufhalle statt. Das Lebenswerk von Horst Rutz blieb der Politik nicht verborgen. Gemeinsam mit den Wemmetsweiler Sportfunktionären Rudolf Dörr und Georg Mohr wurde dem Hostenbacher die höchste Auszeichnung zuteil, die der Gewichtheber-Weltverband zu vergeben hat. 1995 überreichten IWF-Präsident Gottfried Schrödel und der erste Vizepräsident Wolfgang Peter im Verlauf einer Feierstunde in der Staatskanzlei Saarbrücken die „Honorary-Medaille in Gold“ an die verdienten Nachkriegspioniere des saarländischen Gewichthebens. Nach seinem freiwilligen Rückzug als Vorstandsvorsitzender im Jahre 1999 wurde Horst Rutz zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Sportlicher Ruhestand seitdem? Mitnichten, denn wann immer Unterstützung im Vereinsleben vonnöten ist, sind Horst Rutz und Ehefrau Brigitte auch heute noch zur Stelle und helfen. „Ein lebenslanges Engagement im Dienste der Gemeinschaft und für den Sport!“, so brachte es der Vereinsfreund und langjährige Weggefährte Oliver Hirtz am Ende einer Geburtstagslaudatio treffend auf den Punkt.

 

Erich Hoffmann

Wollen sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen:

Das Team vom KSV Hostenbach

Eine ehrenvolle Auszeichnung für den Wemmetsweiler Heberpräsidenten

Dieter Keßler erhielt die Sportplakette des Saarlandes

 

Einmal im Jahr verleiht das Innenministerium des Saarlandes an höchstens 10 Männer und Frauen die saarländische Sportplakette als höchste Auszeichnung für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Bei der diesjährigen Auflage am dritten Adventssonntag in der Staatskanzlei Saarbrücken gehörte auch der Wemmetsweiler Sportfunktionär und Vorsitzende der Heros-Gewichtheber Dieter Keßler zum Kreis der Geehrten.

 

Die Erstbegegnung mit dem eisernen Sport hatte Keßler bereits als Neunjähriger im Jahr 1969. Doch bevor er von seinen damaligen Trainern Ottokar Brill und Bernd Dörr zu ansehnlichen Leistungen von 100 und 120 Kg im Reißen bzw. Stoßen geführt wurde, zogen ihn die ersten der insgesamt 33 internationalen Volkswanderungen, die der expandierende Athletenclub zusammengenommen für über 100000 Wanderer durchführte, in ihren Bann. Dieter Keßler hat an allen mitgewirkt. Sein Vater, der dem Verein im Sog des Sohnes und in Umkehrung der üblichen Reihenfolge ein Jahr später als Wanderwart beitrat, übertrug dem Filius gleich eine ganze Fülle unterschiedlicher Tätigkeiten in der umfangreichen Organisation der Großveranstaltung. Neben diesen und den eigensportlichen Aktivitäten kümmerte sich Keßler ab 1974 zehn Jahre lang als Gerätewart um die technisch aufwändige Ausstattung des Trainingsraumes und vertrat als Jugendsprecher gleichzeitig die Interessen der jungen Vereinsmitglieder. 1992 löste er den langjährigen Vorsitzenden Rudolf Dörr ab und verwaltete dessen sportliches Erbe zunächst über die Dauer von drei Jahren. Von 1995 bis 2001 zeichnete er für die Finanzen des Clubs verantwortlich, bevor er 2001 erneut und ununterbrochen bis zum heutigen Tag den Vorsitz übernahm. 1998 initiierte er das Projekt „Sport mit Aussiedlern“ im Verein und schuf gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden Erich Hoffmann die erforderlichen Voraussetzungen dafür, dass der Vereinstrainer Friedbert Mann seine erfolgreiche Arbeit mit den vielen, mittlerweile weit über 100 Migranten erfolgreich gestalten konnte. 2007 wurde der Verein im Zuge des bundesweiten Projektes „Integration durch Sport“ zum Stützpunktverein des Landessportverbandes Saar ernannt. Dieser Status konnte durch den unermüdlichen Einsatz des Vorsitzenden Keßler und des kürzlich ausgeschiedenen Trainers Mann zum Nutzen vieler Zuwanderer bis heute erhalten bleiben. Im Saarländischen Gewichtheberverband trat Dieter Keßler 1998 die Nachfolge von Gründungsmitglied Georg Mohr als Vizepräsident Finanzen des SGV an. In dieser Position überwacht und lenkt er heute noch die Finanzgeschicke des Verbandes, mit eisernem Sparwillen und folglich mit immerzu positiven Bilanzen. Den Bezug zu Sport und Training hat der 55-Jährige trotz starken Engagements im ehrenamtlichen Management von Verein und Verband nicht verloren. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten trägt er als Lehrwart Verantwortung für die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der saarländischen Gewichthebertrainer, ist außerdem Inhaber einer nationalen Kampfleiterlizenz. Der gelernte Werkzeugmacher und mit fünf Patenteintragungen erfindungsreiche Modellbauer in der Projektabteilung der Firma Bauknecht absolvierte berufsbegleitend zu seiner späteren Tätigkeit als Justizvollzugsbeamter eine Ausbildung zum Diplom-Fitnesslehrer und kümmerte sich in der Folgezeit in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband selbst um die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern innerhalb der Justiz. Von 2007 bis 2009 wurde Keßler, mittlerweile leitender Sportbeamter im Pädagogischen Dienst, von seinen originären Aufgaben in der JVA Saarbrücken freigestellt, um an einer Vielzahl von Schulen ein Gesundheitsprojekt der Landesregierung („Saarland gesund und aktiv – Rückengesundheit an saarländischen Schulen“) betreuen zu können. „Dieter Keßler ist ein Allrounder und Vereinsmensch im positiven Sinn“, sagt sein langjähriger Wegbegleiter Erich Hoffmann, „einer, der sich im Sportanzug ebenso souverän bewegt wie im Blaumann oder im feinen Zwirn und dabei nichts dem Zufall überlässt“. Vera Loch, die Landesvorsitzende, schätzt an ihrem Schatzmeister und Stellvertreter die Zuverlässigkeit und die Rundumbetreuung seiner Sportler und Sportkameraden, für die er „immer ein offenes Ohr“ habe. Nur einer von vielen Gründen, warum die Landeschefin der starken Männer und Frauen ihr Vorschlagsrecht wahrgenommen und Dieter Keßler gemeinsam mit der Gemeinde Merchweiler nachdrücklich für eine Auszeichnung mit der saarländischen Sportplakette vorgeschlagen hat.

 

Friedbert Mann anlässlich seines 80. Geburtstages

mit hoher Auszeichnung des BVDG geehrt

 

 

Anlässlich seines 80. Geburtstages am 24. Dezember 2014 wurde Wemmetsweilers langjähriger Trainer und Kraftsport-Urgestein Friedbert Mann mit der goldenen Verdienstnadel des BVDG für langjährige und außerordentliche Verdienste um den Gewichtheber-Sport geehrt. Überbracht wurde die Auszeichnung von BVDG-Verbandsarzt Dr. Dominik Dörr. Bereits vor einigen Monaten hatte Friedbert Mann aus der Hand des Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz für seinen außergewöhnlichen Einsatz im Sport und für die vorbildliche Integration junger Migranten erhalten.

Jubilar Friedbert Mann mit Ehefrau Christa, Herosvorsitzender Dieter Kessler, BVDG-Verbandsarzt Dr. Dominik Dörr und SGV-Präsidentin Vera Loch (von links nach rechts)

1:2 für Grünstadt in Hostenbach

 

Am vergangenen Samstag war die junge Mannschaft des KSV Grünstadt in Hostenbach zu Gast. Da zu erwarten war, dass Grünstadt sehr motiviert an die Hantel gehen und mit einer starken Mannschaft aufwarten würde, war der Plan für die Hostenbacher, zumindest das Reißen für sich zu entscheiden, was auch gelang.

Der KSV Hostenbach, der zunächst mit der gleichen Aufstellung wie gegen Wemmetsweiler antrat, hatte es gegen die jungen Grünstädter nicht allzu leicht, lagen diese bis zum Schluß beim Reißen leicht im Vorteil. Durch den dritten Versuch von Trainer Felix Rupp mit 108 kg, die er erfolgreich zur Hochstrecke bringen konnte, ging der Punkt dann aber doch wohlverdient an die Saar. Das Teilergebnis lautete somit 125,7:125,5.

Das Stoßen verlief erneut sehr spannend; keines der Teams wollte sich hier die Blöße geben und so wurde munter gesteigert, damit kein Kilopunkt verloren ging.

Da Robin Pohl wegen leichter gesundheitlicher Probleme im Vorfeld des Wettkampfes nach dem Reißen geschont werden sollte, übernahm Dennis Nenno seinen Part im Stoßen und zeigte gute Leistung trotz längerer Trainings- und Wettkampfpause.

Leider reichte es am Schluß nicht für den Gesamtsieg und der KSV Hostenbach musste sich dem Gast aus Grünstadt mit 188,7:206,0 Kilopunkten geschlagen geben. Der KSV Grünstadt konnte somit den Wettkampf mit 2:1 und 331,5 Kilopunkten als Sieger beenden.

Neben Peter Schorr mit 69 Relativpunkten, Daniela Yasmin Neu mit 39 Relativpunkten und Jessica Jaeger mit 36 Relativpunkten durften sich Hendrik Schmitt und Felix Rupp über neue Bestleistungen freuen. Hendrik schaffte im Reißen 98 kg und im Stoßen 117 kg, Felix stemmte die 108 kg im Reißen und 132 kg im Stoßen.

Außerdem erreichte Robin Pohl trotz leichter Beschwerden 32 Relativpunkte im Reißen und konnte seinen Rekord aus dem Dezember einstellen. Dennis Nenno erreichte gute 8 Relativpunkte im Stoßen.

Der KSV Hostenbach erzielte somit 314,4 Kilopunkte und konnte den Punkt im Reißen mitnehmen.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, Verantwortlichen, Unterstützern und Organisatoren für den reibungslosen Ablauf des Wettkampfes und die gute Stimmung in der Halle.

Bereits am 31.01.2015 findet der nächste Heimkampf des KSV Hostenbach statt. Dann ist der Tabellenzweite, der AV 03 Speyer II, zu Besuch in Hostenbach.

 

(Bericht: Jessica Jaeger)

Regionalliga: Lokalderby gegen Hostenbach

Auch im Rückkampf konnte Wemmetsweiler nicht punkten

 

Der Anschein einer unausgesprochenen Fairness-Vereinbarung lag förmlich in der Luft. Beim Rückkampf der beiden Saarrivalen Heros und Hostenbach am Faschings-Samstag fehlte auf beiden Seiten der jeweils stärkste Athlet verletzungsbedingt. Dadurch spiegelte sich in der Wemmetsweiler Sporthalle das derzeitige Kräfteverhältnis beider Vereine auf dem gewohnten Level wieder. Hostenbach siegte am Ende mit 264,2 gegenüber 239 Punkten der Einheimischen.

 

Trainer Friedrich Grauberger konnte und musste sich diesmal ganz auf seine Betreuungsaufgaben konzentrieren. Eine alte Schulterverletzung zwang den 36-Jährigen zum Pausieren und machte den Einsatz des B-Jugendliche Stefan Auer erforderlich. Der trat bei seinem ersten Regionalligastart vor zahlreichen Zuschauern recht selbstbewusst ans Eisen und steuerte dem Kollektiv am Ende passable 12 Relativpunkte bei (Reißen 43 und Stoßen 56 Kg). Kämpferisch stark präsentierten sich aber auch alle weiteren Wemmetsweiler Akteure. Eine Bestleistung mit 54 Kilogramm im Stoßen gelang dabei sogar der deutschen Vizemeisterin Sarah Decker. Zusammen mit 40 Kg im Reißen trug der persönliche Rekord dazu bei, dass die ausgezeichnet aufgelegte Sarah mit 62 Punkten die beste Relativleistung des Wemmetsweiler Teams und die zweitbeste Leistung des Abends insgesamt erzielte. Neben der blondhaarigen Powerfrau aus der Illtalgemeinde sorgten übrigens zwei weitere Damen für einen Farbtupfer in der Veranstaltung: Jessica Jaeger (40 / 37 und 50 Kg) und Daniela Neu (38 / 35 und 42) starten beide für den KSV Hostenbach, der in Abwesenheit des verletzen Robin Pohl mit Peter Schorr den punktbesten Akteur des Wettkampfes stellte (78 / 100 und 126). Als absolut Stärkster mit 141 Kg im Stoßen und 116 Kg im Reißen ging im Gegenzug der rund 1,90 Meter große Wemmetsweiler Musterathlet Paul Grauberger vom Stemmbrett. Sechs gültige Versuche und gute 56 Relativpunkte bedeuten eine mehr als feine Leistung für den 24-jährigen Feinmechaniker und Lokalmatador im dezent blau-weißen Trikot. Nicht minder kämpferisch setzte sich Pauls Mannschaftskollege Alex Brinster für sein Team in Szene. Auch bei ihm trafen ausschließlich fehlerfreie Hebungen auf den verdienten Beifall des fairen Publikums, darunter viele Ehemalige aus beiden Gewichtheberlagern. 116 Kg im Stoßen bedeuteten persönliche Bestleistung. Zusammen mit 97 Kg im Reißen ergaben sich 50,8 Relativpunkte, die ebenfalls noch nie zuvor von Brinster erreicht worden sind. Komplettiert wurde das Wemmetsweiler Ergebnis durch gute 40,2 Punkte des grippegeschwächten Jakob Bengart (90 + 110) sowie durch die 18 Zähler von Steffen Schneider (72 + 87). „Schade, dass Friedrich Grauberger nicht antreten konnte“, hörte man hinterher immer wieder von Seiten des Wemmetsweiler Athletenclubs, der damit weiterhin auf die ersten Gewinnpunkte in der Regionalliga warten muss, aber zumindest im Stoßen einen Teilerfolg gegen den Rivalen von der Saar nur hauchdünn verpasste. „Atmosphärisch gut“, lautete hinterher dennoch eine Bemerkung im Protokoll als Besonderheit zu einer Veranstaltung, die vom Kindsbacher Unparteiischen Ernst Schäfer ebenso fehlerfrei geleitet wurde wie vom Wemmetsweiler Vorsitzenden Dieter Keßler souverän moderiert. Ganz im Stile eines Elferratspräsidenten gelang es dabei Keßler, die von allen Seiten monierte „Unmöglichkeit“ einer am Faschings-Samstag angesetzten Begegnung mit Witz und viel Information in kurzweiliger Weise vergessen zu machen. Die nächste Begegnung für Wemmetsweiler findet nach närrischer Zeitrechnung exakt zehn Tage nach Aschermittwoch statt. Am 28. Februar reist das Team nach Grünstadt, bevor am 28. März der sichere Zweitplatzierte AV Speyer zum Saisonfinale in Wemmetsweiler erwartet wird.

Regionalliga: Zum Saisonfinale kommt Speyer

 

Letzter Kampftag in der Gewichtheber-Regionalliga Südwest. Zum Saisonfinale am Samstag, 28. März 2015, macht der AV 03 Speyer seine Aufwartung an der Hantel von Heros Wemmetsweiler. Die erste Hebung geht um 18 Uhr über die Bühne.

 

Unabhängig vom Ausgang dieses Treffens ist schon jetzt klar, dass den Wemmetsweiler Hebern der Abstieg zurück in die Oberliga nicht erspart bleibt. Rückschau: Ausgerechnet in den Begegnungen mit Heros hatten sich die Teams von Tabellenführer Mutterstadt, Hostenbach, Speyer und Grünstadt jedes Mal in Top-Besetzung und in Topform präsentiert, so dass die Vorjahres-Aufsteiger aus Wemmetsweiler chancenlos blieben und noch immer auf die ersten Punkte warten müssen. Dies soll am Samstag anders werden. Trainer Friedrich Grauberger hofft beim Abschiedstreffen aus der Regionalliga vor dem Hintergrund eines kompletten Aufgebots auf den ersten Sieg über ein Team aus Speyer, das allerdings noch gute Aussichten auf den Titel des Vizemeisters besitzt und mit entsprechendem Ehrgeiz an die Hantel treten wird. Den Hinkampf in der Domstadt im November vergangenen Jahres hatte Wemmetsweiler bereits mit 273,3 zu 329 Punkten verloren. Aber auch bei einer erneuten Niederlage kann das Team von Trainer Grauberger die Bühne erhobenen Hauptes verlassen, denn an allen Wettkampftagen hat ein jeder sein Bestes gegeben. Doch letztlich fehlten das notwendige Glück und ein paar Quäntchen Kraft, um die zum Klassenerhalt benötigten Punkt auf die Habenseite zu bringen. „Kein Unglück!“, bleibt auch Herosvorsitzender Dieter Keßler gelassen. Wohlwissend, dass sein Vereinstrainer für die kommende Oberligasaison noch ein paar gute Talente auf der Hinterhand parat hält.

 

Foto:

Dreier gegen Speyer: Optimismus im Team von Friedrich Grauberger

Randolf Bott verstorben

 

Die Gewichtheber des Saarlandes trauern um Randolf Bott, der am 14. Mai 2015 plötzlich und unerwartet im Alter von nur 50 Jahren verstarb. Erste Gehversuche im Gewichtheben hatte Randolf Bott bereits im Alter von acht Jahren unter Anleitung seines Vaters Joachim unternommen. Trainiert wurde sowohl im privaten Trainingsraum im Bouser Elternhaus als auch in den Räumen des KSV Hostenbach, für den Randolf u.a. den Titel eines deutschen Schülermeisters errang. In der Folgezeit hob der junge Bott in verschiedenen Mannschaftsformationen des KSV, bevor er ab 1982 die erste Garnitur des AC Heros Wemmetsweiler verstärkte. Seine sportliche Laufbahn beendete er im Jahre 1986 nach ansehnlichen Leistungen und zahlreichen guten Platzierungen bei regionalen Meisterschaften. Alle, die ihn gekannt haben, werden Randolf Bott ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Foto: Randolf Bott in der Mannschaft des AC Heros Wemmetsweiler Mitte der 80-er

Jahre (unten links neben seinem Vater Joachim).

Deutsche Titelkämpfe der Master in Ladenburg:

Vera Loch mit Gold - Vizemeisterschaft für Sven Mieger, Daniela Neu und Alexander Meinhardt-Heib

 

Ladenburg, nahe der Rheinmetropole Mannheim, war eine Reise wert. Eine Feststellung, die Vera Loch und Sven Mieger vom Heberclub AC Heros dick unterstreichen können. Während Loch ihren Titel von 2014 behaupten konnte, veredelte Mieger seine Bronzemedaille aus dem Vorjahr weiter zu Silber.

 

Vera Loch, gleichzeitig Präsidentin des Saarländischen Gewichtheberverbandes, konnte sich beim ersten Start in der Altersklasse 5 (55 bis 59 Jahre) in ihren Leistungen sogar noch steigen. Eine hervorragende Reißserie beschloss die in der 75-Kg-Klasse startende Athletin mit einer persönlichen Bestleistung von 38 Kg. Im Stoßen gelangen - ebenfalls nach fehlerfreier Serie - gute 50 Kg, womit der Gesamtsieg für die starke Verbandsobere feststand. Zusätzlich „geadelt“ fühlen durfte sich die „eiserne Lady“ des saarländischen Gewichthebersportes hinterher durch viel Lob von allen Seiten für eine ausgefeilte Technik, die nie besser gewesen sei als an diesem besonderen und nervenaufreibenden Tag. „Das gibt Auftrieb“, meinte Vera Loch hinterher mit viel Euphorie, „das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht“. Sven Mieger dagegen haderte mit seiner Leistung. Zwei Kilo Körpergewicht hatte der 38-jährige Schreinermeister im Vorfeld „abgekocht“, um mit guten Erfolgsaussichten in der Klasse bis 69 Kg starten zu können. Dann aber holten ihn die altbekannten Gesetzmäßigkeiten des Abnehmens ein: Schwächung durch Gewichtsverlust! Lediglich ein Versuch im Reißen gelang (60 Kg), während 80 Kg im Stoßen schon ein wenig versöhnlicher stimmten. Die Leistung war objektiv gesehen am Ende aber zweitrangig, denn der vor Mieger rangierende Heber erwies sich als uneinholbar stark und von der anderen Seite her gab es keine nennenswerte Gefahrenmomente. Rang zwei und die Silbermedaille also für Sven Mieger. Ein in der Summe ausgesprochen erfolgreicher Tag für das Wemmetsweiler Duo und die Geschichtsschreibung des Vereins, rechnet man die beiden Titel von Paul Grauberger und Stefan Auer bei den parallel stattgefundenen südwestdeutschen Meisterschaften in Hostenbach hinzu.

Für die Athleten aus Hostenbach lief es ebenfalls erfolgreich. Daniela Neu konnte einen sehr guten Wettkampf auf die Bühne bringen. Mit 5 gültigen Versuchen und 37 kg im Reißen, 48 kg im Stossen sowie 85 kg im Zweikampf kratzte die sympatische Heberin an ihren Bestmarken. Gegen Anja Bellmann vom Chemnitzer AC war an diesem Tag jedoch kein Kraut gewachsen. In der AK 2 Klasse bis 94 kg wollte Alexander Meinhardt-Heib seine gute Vorform bestätigen und nach Gold greifen. Nach zähem Ringen mit dem eigenen Körpergewicht und dem frühen Wetkampfbeginn war jedoch nicht mehr als Silber erreichbar. Mit nur 2 gültigen und 100/125 war die Silbermedaille das einzig positive was sich der Altmeister aus diesem Wettbewerb mitnehmen konnte. Hier gewann Andreas Anker aus Potsdam mit 105/140 klar.

Allgemein war die Veranstaltung sehr gut organisiert und auch gut besucht. Die Sportfreunde das ASV Ladenburg haben sich sichtlich, mit Erfolg, Mühe gegeben. So sind gerade die Treffen zwischen den Kämpfen und das anregende Gespräch ein wichtiger Faktor zur Motivation im Masterssport. All das fand statt und zeigt das auch im höheren Alter das Gewichtheben Sinn und Freude macht.

Südwestdeutsche Meisterschaften in Hostenbach

 

Am Samstag, den 16.05.2015, trafen im Kulturhaus Hostenbach die besten Jugendlichen, Junioren und Senioren der Gewichtheber aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufeinander.

Neben dem KSV Hostenbach und unserem saarländischen Sportnachbarn AC Heros Wemmetsweiler entsandten der KSC Schifferstadt, der KSV Grünstadt, die TSG Kaiserslautern, der AV Speyer und der AC Laubenheim (Mainz) ihre Auswahlen.

Unter Leitung von Kampfrichter Theo Kellersch begann die Veranstaltung gegen 11:30 Uhr mit den jüngsten Hebern, der B-Jugend (Alter 15 – 16 Jahre).

Dabei stand zum ersten Mal unser Nachwuchsheber Julian Wilhelm auf der Hostenbacher Bühne und überzeugte im Reißen gleich mit drei gültigen Versuchen (27/29/31 kg). Im Stoßen gelang ihm leider vor Aufregung nur ein gültiger Versuch, er konnte aber mit 39 kg und einem Zweikampfergebnis von 70 kg den 2. Platz hinter Padou Izere Shima vom KSV Grünstadt (107 kg im Zweikampf) in der Gewichtsklasse -56 kg belegen. Izere Shima wurde auch gleichzeitig bester B-Jugend-Heber mit 48 Relativpunkten.

In der Klasse -62 kg freute sich Stefan Auer vom AC Heros Wemmetsweiler über den verdienten Sieg mit 112 kg im Zweikampf, der 1. Platz in der Klasse -69 kg ging derweil an Marius Müller vom KSC Schifferstadt mit 140 kg.

Die einzige junge Dame in dieser Gruppe, Carolin Dauth vom KSC Grünstadt, siegte souverän mit 112 kg und wurde auch zugleich als beste Jugendheberin mit 62 Relativpunkten ausgezeichnet.

Im Anschluß gingen die Heber der A-Jugend (17 – 18 Jahre) an die Hantel.

In der Klasse -69 kg konnte Giuliano Attilo vom KSV Grünstadt den 1. Platz mit 164 kg im Zweikampf für sich beanspruchen sowie die Ehrung als bester A-Jugend-Heber (46 Relativpunkte), Patrick Schellenberger vom AV Speyer gewann in der Klasse -77 kg mit 172 kg im Zweikampf und Max Sauerbrey von der TSG Kaiserlautern siegte in der Klasse -94 kg mit 167 kg.

Nach einer kurzen Mittagspause eröffnete Kampfrichter Volker Beuthling den Wettkampf der Junioren und Senioren (19 – 21 Jahre bzw. 22 – 34 Jahre).

Simone Glenk vom KSC Schifferstadt konnte hier mit sehr guten 133 kg im Zweikampf den Sieg in ihrer Alters- und Gewichtklasse feiern und wurde zudem als beste Juniorin (83 Relativpunkte) ausgezeichnet.

Der Sieg bei den männlichen Junioren in der Klasse -77 kg ging mit 189 kg an Frank Trautmann vom AC 09 Laubenheim, ebenfalls die Ehrung für den besten Junior des Turniers (46 Relativpunkte).

Bei den Senioren waren dann auch einige Hostenbacher Heber mit von der Partie.

Hendrik Schmitt stemmte 95 kg im Reißen und 115 kg im Stoßen (gesamt 210 kg) und sicherte sich den 2. Platz in der Klasse -85 kg hinter Fabian Mikosch vom KSC Schifferstadt (230 kg). Mikosch wurde zugleich auch bester aktiver Heber des Wettbewerbs (76 Relativpunkte).

Florian Badt trat in der Klasse -105 kg an. Im Reißen stemmte er 92 kg und im Stoßen 120 kg (gesamt 212 kg), was ihm neben neuer persönlicher Bestleistung im Stoßen auch den 2. Platz hinter Paul Grauberger vom AC Heros Wemmetsweiler (255 kg) einbrachte.

Jessica Jaeger konnte mit 38 kg im Reißen und 53 kg im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung feiern (Reißen und Zweikampf mit insgesamt 91 kg). Zudem wurde sie südwestdeutsche Meisterin der Aktiven in der Klasse -63 kg und gleich auch noch beste aktive Heberin des Turniers (41 Relativpunkte).

Der Sieg in der Klasse -77 kg ging an Sebastian Stauder vom KSC Schifferstadt, der 182 kg im Zweikampf bewältigte. Christoph Reschka (AV Speyer) wurde in der Klasse +105 kg bester Heber mit 230 kg.

Zum Abschluß des Wettbewerbs überreichte Sieglinde Peter zusammen mit Gerhard Rupp den Pokal für die beste Jugendmannschaft des Turniers. Sie und ihr Ehemann Wolfgang Peter hatten den Wunsch geäußert, den Pokal zu stiften und so überreichte sie die größte Trophäe dieses Tages an den KSV Grünstadt.

Wir möchten uns bei allen Helferinnen und Helfern an Theke und Buffett, sowie den Kampfrichtern, Scheibensteckern, dem Publikum und allen hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf und die gut angenommene Veranstaltung herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht an das Ehepaar Peter.

 

Bericht: Jessica Jaeger

Weiter im Vorwärtsmodus befindet sich auch Stefan Auer (57,5), der an diesem wunderbaren Spätfrühlingstag bislang noch nie geschaffte 64 Kg in Richtung Mainzer Himmel bewegte und sich am Ende zusammen mit 48 Kg im Reißen und 20 Relativzählern als erfolgreichster Turnierheber in der Jugendkategorie bezeichnen durfte. Einfach „ganz großes Kino“ mit einer Dramaturgie, die wenig später Vera Loch noch zu bereichern wusste. Nachdem es im beidarmigen Reißen mit 36 Kg nicht gerade berauschend gelaufen war, raffte sich die kämpferische Verbandspräsidentin im Stoßen auf und machte das kleine Defizit mit einer neuen Bestleistung im Stoßen (53 Kg) und dem Sieg in der Damenklasse bis 75 Kg mehr als wett. Wetten darf man übrigens schon jetzt, dass Wemmetsweiler auch im nächsten Jahr in Mainz-Laubenheim mit von der Partie sein wird.

Dass die Sonne tatsächlich enorme Energiefelder zu erzeugen vermag, stellte des Wemmetsweiler Trio unter der fachmännischen Betreuung von Trainer Paul Grauberger bei vier neuen Bestleistungen einmal mehr unter Beweis. Die ersten beiden persönlichen Rekorde gelangen dabei dem begabten Newcomer Tim Esske (Körpergewicht 52,8), der gleich bei seinem ersten offiziellen Start 40 Kg im Reißen und 53 Kg im Stoßen bewältigte. 19 Relativpunkte und Rang zwei für das vielversprechende Nachwuchstalent!

Als Vera Loch 1960 das Licht der Welt erblickte, war die ganz große Ära jener für die fünfziger Jahre typischen Freiluft-Sportveranstaltungen fast schon vorbei, während sich kurz vor dem Geburtszeitpunkt der heute 15 bzw. 14-jährigen Stefan Auer und Tim Esske die Laubenheimer Ringer und Gewichtheber entschlossen, frei nach Rousseau den Schritt „zurück zur Natur“ zu wagen. Gewichtheben in freier Natur inmitten lauschiger Laubenheimer Gartenlauben hat sich schon längst zu einem Erfolgsmodell entwickelt, dessen unvergleichliches Flair Sportfreunde aus nah und fern gleichermaßen anzieht und begeistert.

Mit Solarenergie zu neuen Rekorden -

Open Air der Heber in Mainz-Laubenheim

 

Seit 16 Jahren zieht es viele gewichthebende Freiluftfans aus nah und fern in seinen Bann. Das traditionelle Einladungsturnier in Mainz-Laubenheim ist ein beliebtes Event, das von Anfang an mit ungebremster Lust und Laune von Wemmetsweiler Athleten besucht wird. Auch bei der diesjährigen Auflage war mit den beiden B-Jugendlichen Stefan Auer und Tim Esske sowie mit der frisch gebackenen deutschen Master-Meisterin Vera Loch ein schlagkräftiges Team in der heimeligen Weinbau-Idylle des südlichen Mainzer Ortsbezirks Laubenheim zu Gast.

Hamburg:

Eine Stadt rüstet sich für Olympia 2024

Konverrenz der Spitzenverbände des DOSB tagte in Hamburg am 04.und 05.06.

 

Nachdem die Stadt Hamburg die interne Bewerbung für sich entschieden hatte bleibt dem OK und der Bewerbungsgesellschaft nun nicht mehr viel Zeit um die eigentliche Bewernung vorzubereiten. Bereits 2017 werden die Würfen fallen und bis dato liegt noch viel Arbeit vor diesem Team. Um nun auch den Vertretern der Spitzenverbände des DOSB einen Überblick über das Geplante und die Vorbreitungen zu geben, traf man sich in der Freien und Hansestadt.

Michael Vesper, Vorstand des DOSB, kam hier eine besondere Rolle zu. Im Vorfeld zur Konverenz saß er mit Vertretern des Bundes, der Industrie und der Stadt zusammen, um die Finazausstattung der Bewerbungsgesellschaft fest zu klopfen. Nach zähen Verhandlungen ist es gelungen für die Bewerbung eine Solide Grundlage zu schaffen. 30 Mio € vom Bund, 15 Mio € von der Stadt Hamburg und nochmals etwa 25 Mio € aus der Industrie stehen nun auf der Haben Seite.

Damit ist der erste Schritt gemacht und die Gesellschaft kann damit die Projekte beginnen. Das Geld soll für die Ausrichtung von Wettkämpfen, die Planungs- und Konzeptarbeiten und für Image-Aktionen verplant werden.

Wir als BVDG müssen jetzt prüfen, wie wir der Bewerbungsgesellschaft hier helfen können. Zuerst eine DM vieleicht 2016 und dann ein Internationales Turnier 2017 sind zu überdenken. Wo hier das Problem bestehen liegt auf der Hand. Das Personal, die Helfer also! Mit intensiven Gesprächen und Einbeziehen der ganzen Region könnte dies jedoch realisiert werden. Eine spannede Zeit mit vieleicht einem echten Kracher für ganz Deutschland!

 

Link: http://www.hamburg.sat1regional.de/video-hh/article/halbjahreskonferenz-spitzenverbaende-des-dosb-treffen-sich-in-hamburg-176184.html

 

Alexander Meinhardt-Heib

Vizepräsident Sport im BVDG

Also noch mal etwas rumrennen und vieleicht noch mal auf die Toilette!? Das stresst und ist nicht gut für den Wettkampf. Entlich die Waage... 2.im Wiege-Raum und 94,0! Punktlandung und Stimmungshoch!

Jetzt konnte der Wettkampf beginnen. Von den zuerst gemeldeten 12 Hebern blieben nach der Waage nur noch 7 übrig. Es zeigte sich nach den Meldungen ein starkes Feld um Platz 3-6. Also Medaile erreichbar?! Zum Aufwärmen wurde jedoch klar, dass das Gewicht machen seinen Zoll verlangte und so wurde vom geplanten Begin 100 auf 95 im Reißen reduziert, was sich später als genau die richtige Entscheidung herausstellte. mit guten 101 kg im zweiten Versuch und mehr als knappem 106 kg im Dritten war klar, dass die Konkkurenz sich verpokert hatte. Platz 4 nach dem Reißen und die Gewissheit im Stoßen noch mitziehen zu können.

So konnte das Stoßen beginnen.

Mit 125 und 131 im Zweiten war der Vierte fast sicher. Der Griche warf drei mal hin und der Ungar konnte nicht mehr mitziehen...Platz vier sicher! Also nun mal schauen was zu Bronze reicht...der Norweger hatte 110 reißen können und wollte nun im Dritten an 135kg! Das heißt erst mal steigern auf 137kg...Nach dem er 135 schaffte waren das 145 im Stoßen für eine Medaille. Zuviel für Alexander an diesem Tag. Die 137 kg setzte er dann noch sehr gut um musste sich aber im Stoßen der Last geschlagen geben.

Am Ende standen 232 im Zeikampf und 315 Sinclairpunkte zu Buche. Mit Platz 4 ist der Saarländer mehr als zufrieden aus dem Wettkampf gegangen.

Sieger dieser Klasse wurde mit 120/157 der Brite Carl Deasey, der nach eigenen Angaben seit 2 Jahren auf das Event trainiert hatte! Das Nivau in der Altersklasse war wieder erstaunlich hoch. So hätten die Leistung von Meinhardt-Heib in der jüngeren Klasse für eine Medaille gereicht. Auch in den anderen Gewichtsklassen waren die Siegleistungen z.T. deutlich höher als in der AK 1.

Ausschreibung Saarlandmeisterschaften im Gewichtheben und KDK sowie das Newcomer-Cup im Gewichthebe

Newcomer-Cup im Gewichtheben und die Saarlandmeisterschaften im Gewichtheben der Schüler, Jugend, Junioren,Senioren und Masters finden am am 26.09.2015 in Wemmetsweiler statt.

Ein Turnier im Kraftdreikampf findet ebenfalls am 26.09.2015 in Wemmetsweiler statt.

Für mehr Infos bitte die Downloads starten:

KSV Hostenbach beim Saisonauftakt ohne Chance

 

Am vergangenen Samstag startete im Kulturhaus Hostenbach die neue Saison 2015 / 2016 in der Regionalliga und die 2. Mannschaft des AV 03 Speyer war zu Gast.

Bereits im Vorfeld war der KSV auf einen starken Gegner eingestellt. Geschwächt durch die verletzungsbedingten und kurzfristigen Ausfälle von Trainer Felix Rupp und Fabian Schmitt versuchte der Verein aber dennoch, einen guten Wettkampf zu absolvieren, was auch gelang.

Nachdem die Gäste das Reißen mit 145,0:70,8 für sich entscheiden konnten, musste auch Robin Pohl schmerzbedingt aufgeben und verzichtete auf seine Stoßversuche. Die vier verbliebenen Hostenbacher Peter Schorr, Manuel Vaccaro, Hendrik Schmitt und Jessica Jaeger gaben im Stoßen aber dennoch ihr Bestes und konnten sich noch 101,3 Punkte sichern.

Der AV 03 Speyer gewann das Stoßen am Ende mit 280,8 Punkten und den Wettkampf mit 425,8 zu 172,1 Punkten-

Über Bestleistungen im Reißen konnten sich jedoch Manuel Vaccaro (58 kg) und Jessica

Jaeger (40 kg) freuen.

An dieser Stelle sei noch einmal auf die Landesmeisterschaft im Gewichtheben kombiniert mit einem offenen Turnier im Kraftdreikampf hingewiesen, die am kommenden Samstag, 26.09.2015, in Wemmetsweiler stattfinden wird.

Wemmetsweiler Kirmes als Kulisse für Kraftleistungen -

Saarlandmeisterschaften der Heber und Kraftdreikämpfer

 

Starke Akrobaten mit spektakulären Kraftdarbietungen waren bei den Altvorderen noch zentraler Bestandteil vieler Kirchweihfeste. Daran werden sich aber nicht mehr viele Besucher der Gewichtheber-Saarlandmeisterschaft im Untergeschoss der Wemmetsweiler Sporthalle in Sicht- und deutlicher Hörweite der traditionellen Michelskerb auf dem alten Sportplatz erinnert haben. Dennoch gab es auch an diesem neuzeitlichen Kirmessamstag den einen oder anderen außergewöhnlichen Kraftakt zu bestaunen.

Im ersten Abschnitt der Veranstaltung, dem Kraftdreikampf, war es sogar der Nachfahre eines berühmten Wemmetsweiler Kraftakrobaten, der den Ton angab. Sascha Calleger siegte hier deutlich mit 200, 165 und 240 Kg in den Disziplinen Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben. 620 Kg in der Summe und damit mehr noch als im April dieses Jahres, als der fotogene Modellathlet in Dortmund den deutschen Meistertitel in der Körpergewichtkategorie bis 88 Kg gewann. Deutlich zierlicher und dennoch ungemein stark präsentierte sich seine nicht minder sehenswerte Vereinskollegin Sarah Decker auf dem Wemmetsweiler Stemmbrett. 88, 55 und 95 Kg bewältigte das knapp 48 Kg schwere Leichtgewicht und sicherte sich damit unter dem Beifall des anwesenden Ortsvorstehers Michael Marx ebenfalls den Saarlandmeistertitel. Im anschließenden olympischen Gewichtheben purzelten besonders bei den ganz jungen Leuten die persönlichen Rekorde. Während der völlig fehlerfreie Tim Eske (46 und 60 Kg im Reißen bzw. im Stoßen) bei den Schülern zu Meisterehren gelangte, war es in der Jugendklasse Stefan Auer, der seinen Trainer Friedrich Grauberger speziell im Stoßen mit einem neuen Bestwert von 65 Kg zufrieden stellte (Reißen 43 Kg). Als absolut stärkster Athlet der Leistungsschau 2015 darf sich Schwergewichtssieger Paul Grauberger in den Annalen verewigen (112 und 135 Kg). Nach Relativwertung wurde der Lokalmatador (43 Punkte) allerdings noch von Hostenbachs stärkstem Athleten Hendrik Schmitt (45,5/ 95 und 110) abgefangen. In der Frauen-Masterklasse schlug die deutsche Meisterin und Landeschefin der saarländischen Gewichtheber eine gute Klinge. „Fast auf den Tag 30 Jahre nach ihrem Debüt als aktiver Kraftsportlerin“, wie es Herosvorsitzender und Moderator Dieter Keßler verkündete, errang seine Vereinskollegin Vera Loch einmal mehr den Titel einer saarländischen Meisterin (38 und 48 Kg).

Saarländischer Gewichtheber Verband e.V.

Mittglied im Bundesverband Deutscher Gewichtheber u. im Landessportverband für das Saarland

News

**Gold und 2xBronze: Masters von der Saar schlagen zu**AC Heros in der Oberliga**

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**Wemmetsweiler Gewichtheber Willi Mark tot**

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**KSV Hostensbach besiegt AC Heros Wemmetsweiler klar!**

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**Ehrenpräsident des SGV Wolfgang Peter ist 90 Jahre**Hostenbach in der Oberliga**

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**Nächster Sieg für Hostenbach**AC Heros Wemmetsweiler besiegt die TSG Haßloch**

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**Rückrundenbeginn In der Oberliga**Hostenbach gewinnt ohne Gegner**

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**Oberliga: Hostenbach gewinnt gegen Wemmetsweiler im Saarduell**

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**Vorschau Oberliga: Hostenbach vs. Wemmetsweiler**Vera Loch mit Bericht im "Forum"**

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**Oberliga: AC Heros Wemmetsweiler und KSV Hostenbach mit Siegen**

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**WM-Masters in Heinsheim: Vera Loch ist Weltmeisterin**

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**KDK: Edelmetall für Wemmetsweiler Calleger**Südwestdeusche Meisterschaften in Grünstadt**

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**Generalversammlung des SGV: Neuer Vorstand gewählt**SGV Präsidentin Vera Loch in der SZ**Olympia Infos aus Rio**

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**Moritz Philippi mit guter Leister zur Jugend DM**KSV Hostenbach gewinnt in Luxemburg Vergleichskampf**

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**Die DGJ läd ein**Südwestdeutsche Meisterschaften 2016 in Grünstadt**

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BVDK-News

Gold und zwei mal Bronze:

Masters von der Saar schlagen zu!

Der vergangene Samstag bescherte den saarländischen GewichtheberInnen einen kleinen Medaillenregen. Bei der Masters-DM in Schifferstadt konnten neben Vera Loch vom AC Heros Wemmetsweiler, die erwartungsgemäß Deutsche Meisterin in ihrer Klasse wurde, Jessica Jaeger und Alexander Meinhardt-Heib die Bronzemedaille gewinnen.

 

Die frohe Kunde über eine Goldmedaille für Vera Loch erreichte den AC beim Oberligakampf vor heimischer Kulisse. Die amtierende Weltmeisterin vom AC Heros Wemmetsweiler holte sich den Titel in ihrer Altersklasse W55 -77kg unangefochten mit sehr guten 42 Kg im Reißen und 53 Kg im Stoßen.

Alexander musste bereits am frühen Samstag Mittag ran und sich gegen fünf Mitbewerber durchsetzen. Da er seine 94 kg Klasse nicht schaffte trat er in der besser besetzen -105kg Klasse an.Mit drei gültigen Versuchen im Reißen (90, 95 und 98 kg) konnte er sich hierbei nur 2 kg hinter dem Zweitplazierten gut positionieren.

Im Stoßen schaffte er zwei gültige Versuche (115 und 120 kg), doch leider war der dritte mit 126 kg an diesem Tag nicht drin.Am Ende war Alexander mit einem Zweikampfergebnis von 218 kg und 305,758 Sinclairpunkten dieBronzemedaille in der Klasse M45 -105 kg mit weitem Abstand sicher. Sieger in seiner Altersklasse wurde Oliver Rosengart(SV Bayer Wuppertal), gefolgt von Jan Mönig (Preetzer TSV 1861)aus Schleswig-Holstein.

 

Am späten Samstag Abend ging die Veranstaltung in die letzte Runde und die Damen der Klassen W30 und W35 traten an.

Jessica Jaeger entschied sich in letzter Minute, d.h. beim Wiegen, für eine Teilnahme in der Klasse -63 kg, da das Gewicht für die eigentlich geplante Teilnahme in der Klasse -69 kg nicht ausreichte und musste sich so gegen die drei Konkurrentinnen Elisabeth Hachmann und Elisabeth Limberg (AC Goliath Mengede) und Nicole Nützel (AC Weinheim) behaupten.Da Hachmann und Nützel bereits in den Vormeldungen einen Zweikampf von über 140 kg angegeben hatten, war klar, dass es am Ende ein spannendes Duell zwischen Jessica und Elisabeth Limberg um den dritten

Platz geben würde.Elisabeth legte im Reißen mit 45 kg und 49 kg vor, konnte ihren dritten mit 52 kg aber nicht stemmenund Jessica brachte 44 und 47 kg in die Wertung ein. Die geforderten 50 kg im dritten Versuch konnte sie leider auch nicht bewältigen; so führte Limberg mit 2 kg nach dem Reißen.

Im Stoßen musste jetzt schlau taktiert werden. Trainer Felix Rupp legte klug und wohl überlegt die Steigerungen fest. Nachdem Limberg mit „nur“ 57 kg das Stoßen begonnen hatte, konnte Jessica ihren ersten Versuch mit 61 kg einfahren. Elisabeth war danach in Zugzwang und versuche sich im 2.Versuch an 63 kg, an denen sie jedoch scheiterte. Hoffnung keimte im Saar-Lager auf, da die Qualität von Jessica im Stoßen bekannt war.

Goldener Samstag für Heros Wemmetsweiler

 

DM-Gold für Vera Loch anlässlich der deutschen Masters in Schifferstadt und fast zeitgleich der Gewinn der Vizemeisterschaft zum Saisonfinale in der Gewichtheber-Oberliga. So lautet die stolze Bilanz eines sehr erfolgreichen Wochenendes bei den Wemmetsweiler Gewichthebern.

 

Mit 151,6 zu 118 Relativpunkten siegte zunächst das Oberliga-Team vor heimischem Publikum gegen den AC Mainz Weisenau und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft hinter dem Lokalrivalen KSV Hostenbach. Zum Erfolg trugen mit jeweils 49 Relativpunkten Paul Grauberger (Reißen 116 und Stoßen 140 Kg) und Jakob Bengart (105 und 122 Kg) bei, während Trainer Friedrich Grauberger 31,6 Zähler beisteuerte (85 und 105 Kg). Auf 22 bzw. 15,5 Punkte kamen diesmal die Jugendlichen Tim Esske (61 und 76 Kg) sowie Stefan Auer (67 und 86 Kg). Die relativ beste Heberin stellten allerdings die Gäste aus Weisenau. Die erst 15-jährige Davina Kaiser schaffte in den Teildisziplinen 53 und 67 Kg und bescherte ihrem Team damit sehr gute 58 Punkte. Noch während des Wettkampfes traf von den deutschen Mastermeisterschaften in Schifferstadt die frohe Kunde über eine Goldmedaille für Vera Loch ein.

Jessica brachte nun ihren zweiten Versuch mit 64 kg ein und jetzt lag es an Limberg und ihrem Trainerteam. Diese entschieden sich, sie an 64 kg in ihrem dritten Versuch zu schicken, der ihr auch gelang. Jessica musste nun aufgrund der Führung von Limberg das Stoßen um 3 kg gewinnen und so steigerte Felix auf 67 kg.

Diese brachte Jessica sauber und wie bei allen anderen gültigen Versuchen mit 3:0 der Kampfrichter zur Hochstrecke und die Freude über die gewonnene Bronzemedaille war ihr deutlich anzusehen.

Am Schluß konnte Jessica im Zweikampf 114 kg und 161,97 Sinclairpunkte für sich notieren.

 

Die Protokolle können auf der Website des KSC Schifferstadt eingesehen werden:

https://www.ksc07schifferstadt.de/gewichtheben/masters/protokolle/

 

Unsere Athleten bedanken sich herzlich beim KSC Schifferstadt und den Helfern für die super

organisierte Veranstaltung und bei allen Kampfrichtern für die faire Wertung der Wettkämpfe.

Abschied von einem bärenstarken Drücker und guten Kumpel

Ein Nachruf auf den Wemmetsweiler Gewichtheber Willi Mark

 

Alle, die ihn gekannt haben, sind tief betrübt. Gewichtheber-Altmeister Willi Mark vom Athletenclub Heros Wemmetsweiler verstarb am 10. März 2017 nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren.

 

Willi Mark, in dessen Geburtsurkunde eigentlich der Vorname Wilhelm vermerkt ist, erblickte am 14. Oktober 1933 im Wemmetsweiler Oberdorf das Licht der Welt. Ein großer Teil seiner Kindheit war, wie in jenem traurigen Kapitel deutscher Geschichte vielerorts üblich, vom unglückseligen Krieg und den entbehrungsreichen Folgejahren beeinflusst und überschattet.

Dem Wemmetsweiler Gewichtheberclub, der 1947 als Sparte des damaligen Omnia-Sportvereins von den unvergessenen Kraftsportpionieren Rudolf Dörr und Georg Mohr aus der Taufe gehoben wurde, trat Willi Mark noch im Gründungsjahr als Vierzehnjähriger bei. Den aktiven Gewichthebersport betrieb er bis zum Jahr 1971. Seine von einer außergewöhnlichen Kameradschaft geprägte Heberstaffel, deren Heimkämpfe vornehmlich in den Sälen der Gasthäuser Kleer-Altenhofen, Wachter und Woll vor häufig überfüllten Zuschauerrängen zur Austragung gelangten, ließ die Bergarbeitergemeinde Wemmetsweiler durch den Gewinn vieler Meisterschaften zu einer Gewichtheber-Hochburg im Südwesten werden.

Willi Mark, der während seiner sportlichen Karriere die Kategorien vom Leichtgewicht bis zum Leichtschwergewicht durchwanderte, hatte großen Anteil an den Erfolgen. Seine Bestleistungen lagen bei 105 Kg im beidarmigen Drücken, 95 Kg im Reißen und 120 Kg im Stoßen.

Auch nach seiner aktiven Zeit blieb Willi Mark dem AC Heros Wemmetsweiler treu. Er nahm Anteil am Vereinsgeschehen und besuchte regelmäßig die Wettkämpfe der nachfolgenden Generationen. Über zweieinhalb Jahrzehnte wirkte er als Helfer bei den insgesamt 33 Volkswanderungen der Wandersparte mit. Seine Frau Johanna, die vor wenigen Jahren verstarb, war ebenfalls sehr gut in den Verein integriert und unterstützte die sportlichen Aktivitäten des Ehegatten in allen Belangen.

Willi Mark, der über 35 Jahre im gefährlichen Untertagebetrieb der Grube arbeitete, betrieb nach seiner Pensionierung gemeinsam mit weiteren Kameraden aus der Traditionsmannschaft der fünfziger und sechziger Jahre ein regelmäßiges Krafttraining im Fitnessraum des Vereins. In den letzten anderthalb Jahrzehnten verfolgte der passionierte Skatspieler und überzeugte Sportler mit Stolz den fußballerischen Werdegang von Enkel Lukas, Spross seiner Tochter Susanne und des früheren Homburger Fußballprofis Bernd Gries.

Im Spätsommer 2015 erlitt Willi Mark einen schweren gesundheitlichen Einbruch, von dem er sich nicht mehr erholte. Am 10. März 2017 entschlief er friedlich im Kreise seiner Familie.

 

Die Sportkameradinnen und Sportkameraden des Athletenclubs Heros Wemmetsweiler werden ihrem treuen Freund, guten Kumpel und sportlichen Weggefährten Willi Mark, der als freundlicher, hilfsbereiter und versöhnlicher Mensch in bester Erinnerung bleibt, ein ehrendes Andenken bewahren.

 

KSV Hostenbach siegt weiter!

 

Der KSV Hostenabch ist nicht auf zu halten.

Mit einem sehr deutlichen Sieg schickten die hoastenbacher Stemmer vor einer stattlichen Zuschauerkulisse die Herosstemmer aus Wemmetsweiler nach hause. Der Abstand wäre ohne den Ausfall von Masters-Weltmeister Friedrich Grauberger sicherlich etwas kleiner ausgefallen!

Ein ausführlicher Bericht kommt in Kürze.

 

 

Wolfgang Peter ein Neunziger

 

Von der Statur her eher klein und drahtig, gehört Wolfgang Peter im deutschen und internationalen Gewichtheben zu den Allergrößten. Der Saarländische Gewichtheberverband und der KSV Hostenbach, in dem Wolfgang Peter seit einer gefühlten Ewigkeit Vereinsmitglied ist, schätzen sich glücklich, von der Persönlichkeit des gebürtigen Mannheimers mit Wahlheimat im nahen Frankreich zehren zu dürfen. Am 11. März 2017 vollendet die „Eigene, lebende Legende“, wie Journalist und Biograf Hilmar Bürger einen der charismatischsten Kosmopoliten in Sachen Weltgewichtheben einmal nannte, sein neunzigstes Lebensjahr.

 

Wer die schwindelerregende Auflistung ehrenamtlicher Tätigkeiten und Auszeichnungen von Wolfgang Peter liest, mag kaum glauben, dass ausgerechnet ein hochkarätiger Funktionär wie er von Eigenschaften geprägt ist, die jeder philosophisch denkende Anthropologe und Menschenfreund seinem Publikum als beispielgebend für ein sozial hoch entwickeltes Menschenbild voranstellen würde. Eigenschaften wie Respektempfinden, Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft, persönliche Bescheidenheit in allen Lebenslagen und vor allem Bodenständigkeit und eine stete Bereitschaft zur uneigennützigen Verantwortungsübernahme haben dazu geführt, dass Wolfgang Peter und übrigens auch seine Frau und treue Wegbegleiterin Siglinde überall mit offenen Armen und ohne die übliche Kontaktscheu gegenüber Menschen prominenter Ausstrahlung empfangen werden.

Als Wettkampfrichter mit der höchsten internationalen Lizenz brachte der Jubilar dem unscheinbaren Debütanten auf Landesmeisterschaften stets eine ebenso große Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegen wie den Spitzenstars auf den großen Bühnen des Weltsports. Nur eines von vielen Beispielen, die deutlich zeigen, wie der erfolgreiche Sportler, „Teamplayer“ und Funktionär Wolfgang Peter im Laufe seines Lebens mehr und mehr zu einer natürlichen Autorität heranwuchs, die ihm auch in seiner beruflichen Laufbahn als Direktor einer großen Fabrik zu Ansehen und Respekt verhalf.

1998, als sich der Saarländische Gewichtheberverband aufgrund einer personellen Vakanz des Präsidentenamtes in höchster Not sah, sprang Wolfgang Peter als ein im Grunde bereits verdienter Ruheständler ohne „Wenn und Aber“ in die Bresche und steuerte das vom Untergang bedrohte Schiff sechs weitere Jahre mit Umsicht und Geschick durch die Stürme der Zeit. Wann immer es geht, nehmen der Ehrenvorsitzende Wolfgang Peter und seine Frau Siglinde noch heute die etwa halbstündige Anfahrt aus dem lothringischen Bouzonville in Kauf, um Anteil am saarländischen Verbandsgeschehen oder am Vereinsleben in ihrer sportlichen Wahlheimat Hostenbach zu nehmen.

Die ganze Lebensgeschichte von Wolfgang Peter in all ihrer Ausführlichkeit zu erzählen, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Das haben andere bereits in spannenden Abhandlungen getan. Das 2008 veröffentlichte biografische Portrait „Manchmal musste er der Schwarze Peter sein“ (Gesamtwerk „Gewichtheben Deutschland Total – Teil 2“) aus der Feder der Kraftsportexperten und Berufsjournalisten Hilmar Bürger und Stephan Müller skizziert in vielen interessanten Facetten den dornenreichen und abenteuerlichen Lebensweg eines Menschen, der leicht schon in den Wirren des zweiten Weltkrieges hätte enden können. Verwiesen sei aber auch auf eine bemerkenswerte Laudatio des unvergesslichen und leider allzu früh verstorbenen BVDG-Pressereferenten Hans-Dieter Möller in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift „Athletik“ aus dem Jahre 1997 anlässlich des 70. Geburtstages von Wolfgang Peter.

 

Die Gewichtheberinnen und Gewichtheber des Saarlandes gratulieren Wolfgang Peter auf diesem Wege von ganzem Herzen und wünschen ihm und seiner Ehefrau Siglinde eine gute Gesundheit, einen weiterhin „eisernen Willen“ und noch viele schöne Momente im Kreise ihrer Familie.

 

 

Wolfgang Peter

 

 

Geboren am 11.3.1927 in Mannheim, verheiratet seit 1968 mit Ehefrau Siglinde, eine Tochter Gudrun. Wohnort seit 1968 ist Bouzonville/Frankreich, nahe Metz (Wolfgang Peter war dort Ingenieur und Direktor einer großen Fabrik.). Die eigensportliche Laufbahn beginnt 1946 nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft und endet 1963 (mehrmals badischer Meister, 1963 Deutscher Mannschaftsmeister mit dem VfL Neckarau). Bundestrainer von 1959 bis 1967. Vereine: VfL Neckarau, SV Fellbach, KSV 07 Hostenbach. Seit 1964 Teilnehmer an allen Olympischen Spielen bzw. fast allen Welt- und Europameisterschaften u.a. als Trainer, Kampfrichter, Mannschaftsführer, Offizieller, internationaler Funktionär. Ab 1967 Berater der Stiftung Deutsche Sporthilfe unter Josef Neckermann, Koordinator bei derselben ab 1969. 1974 bis 1984 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG), anschließend Ehrenpräsident. Ab 1976 Mitglied im Weltverband (IWF), zunächst als „Executiv Board“, dann von 1980 bis 1989 als Präsident der Medizinischen Kommission. 1989 bis 2005 Dopingbeauftragter im BVDG, Deutschen Sportbund DSB und Nationalen Olympischen Komitee NOK. 1992 Wahl zum ersten Vizepräsidenten des IWF. 1998 bis 2004 Präsident des Saarländischen Gewichtheberverbandes, anschließend Ehrenpräsident. Bundesverdienstkreuz 1988, 1996 IWF-Goldmedaille mit Brillant, Titel eines Ehrenvizepräsidenten der IWF auf Lebenszeit.

 

Bericht: Erich Hoffmann

 

 

 

KSV bleibt auswärts ungeschlagen

 

Zum letzten Auswärtskampf der Saison 2016 / 2017 am vergangenen Samstag war der KSV Hostenbach bei der TSG Haßloch zu Gast.

Die Pfälzer mussten krankheitsbedingt mit kleiner Mannschaft antreten und Hostenbach reiste ohne Yanis Braze an, was aber die Favoritenrolle nicht einschränkte.

Dementsprechend motiviert legten die Heber des KSV bereits im Reißen gut vor und konnten sich den Teilpunkt sichern (57,0 zu 18,0). Julian Wilhelm und Robin Pohl brachten jeweils drei gültige Reißversuche ein, Hendrik Schmitt und Jessica Jaeger jeweils zwei.

Nach einer kurzen Pause ging es im Haßlocher Trainingsraum, der recht gut besucht war, mit dem Stoßen weiter.

Auch hier zeigte sich schnell, dass Hostenbach der Sieg nicht abzunehmen ist. Julian Wilhelm zeigte erneut drei gültige Versuche, genau so wie die Routiniers Hendrik Schmitt und Robin Pohl, der aufgrund gerade überstandener Krankheit einen Schongang einlegte.

Jessica Jaeger hatte im Stoßen einen „Sahnetag“ erwischt und legte bereits im zweiten Versuch mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 63 kg vor, bevor sie diese im dritten Versuch noch mit 65 kg übertraf und somit vier neue Rekorde (zweimal Stoßen, Relativ und Zweikampf) feiern durfte.

Das Stoßen gewann Hostenbach mit 130 zu 48,4, das Endergebnis lautete 187 zu 66,4. Relativ bester Heber wurde Robin Pohl, gefolgt von Hendrik Schmitt und Jessica Jaeger.

Wir danken dem Haßlocher Publikum und der TSG für die freundliche Aufnahme und die gute Stimmung sowie dem Kampfrichter Ernst Schäfer für die faire Wettkampfleitung.

 

Am 18.03.17 steigt das große Saarspektakel KSV Hostenbach-AC Heros Wemmetsweiler.

 

 

Das Protokoll finden Sie unterhalb des Berichts.

 

Oberliga: Heros hielt Haßlochs Frauenpower stand

 

Der Athletenclub wankte nur kurz. Nach einem knappen Rückstand im Reißen konnte das Team von Trainer Friedrich Grauberger die Begegnung mit der TSG Haßloch noch drehen und gewann am Ende verdient mit 160,6 zu 133,2 Punkten nach relativer Wertung. Wemmetsweiler festigte dadurch Tabellenplatz zwei hinter dem Lokalrivalen KSV Hostenbach.

 

Von einer Mannschaft bei den Pfälzern zu reden, schien an diesem Abend nicht sehr angebracht. Drei Frauen verliehen nämlich den Sportfreunden von der TSG Haßloch ein durchaus sympathisches Gesicht und ließen gleichzeitig Frank Einholz als einzigen Mann in der Wertung zum „Hahn im Korb“ werden. Ein Umstand, der bei den Gastgebern zunächst Unruhe schürte, zumal gemäß Regelwerk den Frauen in gemischten Mannschaften ein beträchtlicher Bonus als Nachteilausgleich gewährt wird. Befürchtungen, die sich im Reißen bewahrheiteten, denn am Ende dieser Disziplin hatten die drei starken Damen maßgeblich dazu beigetragen, dass das größte Dorf Deutschlands die Nase mit der Winzigkeit von 0,2 Punkten vorne hatte.

Dann aber besannen sich Grauberger & Co ihrer Stärke im Stoßen und drehten eine Partie, die keiner Spannung entbehrte und von zahlreichen Zuschauern, darunter Wemmetsweilers Ortsvorsteher Michael Marx, mit viel Spaß verfolgt wurde. Bester Akteur bei den Einheimischen und gleichzeitig veranstaltungsbester Heber war einmal mehr ein hoch motivierter Jakob Bengart. Auch wenn bei ihm diesmal nicht alles nach Plan lief, ergaben 101 Kg im Reißen und 125 Kg im Stoßen am Ende respektable 50 Relativpunkte. Mit sechs gültigen Versuchen und guten 45,6 Punkten (Reißen 90 und Stoßen 115 Kg) bot Trainer Friedrich Grauberger seinen Athleten ein gutes Vorbild. Nur 0,6 Zähler weniger schaffte Graubergers ebenfalls fehlerfreier Bruder Paul, der an diesem Abend mit 114 und 135 Kg die absolut höchsten Lasten in die Höhe beförderte. Eine Klasse Vorstellung bot der 16-jährige Stefan Auer mit zwei persönlichen Bestleistungen (Reißen 69 und Stoßen 87 Kg), die ihm nach relativer Wertung 20 Punkte bescherten. Als beste Gästeheberin verließ die Wahl-Amerikanerin Bettina Fusser, 53 Jahre alt und 53 Kg schwer, mit starken 43 Relativpunkten (32 und 46 Kg) das Wemmetsweiler Stemmbrett.

 

Am 18. März freut sich die saarländische Hebergemeinde auf das Saarderby KSV Hostenbach gegen Heros Wemmetsweiler. Erklärter Favorit ist dabei das Team aus der Großgemeinde Wadgassen, das bereits den Vorrundenkampf in Wemmetsweiler mit 264 zu 138,3 Zählern zu seinen Gunsten gestalten konnte. An diesem Wochenende war es der KSV Grünstadt II, dem Spitzenreiter Hostenbach mit 237,2 zu 128 Relativpunkten das Nachsehen gab.

 

Der KSV Hostenbach konnte seine Siegesserie am vergangenen Samstag vor heimischem Publikum fortsetzen.

 

Zu Gast war die junge zweite Mannschaft des KSV Grünstadt, langjähriger Lieblingsgegner unseres KSV. Diese war mit sechs Hebern angereist; Hostenbach musste aufgrund von Terminschwierigkeiten auf Robin Pohl verzichten und konnte somit nur vier Athleten aufstellen.

 

Die Hostenbacher zeigten im Reißen gute Leistungen und setzten mit 78,6 zu 32,5 Punkten zur Halbzeit schon den Kurs auf Sieg. Der jüngste Heber im Team, Julian Wilhelm, durfte sich über drei gültige Versuche und eine neue Bestleistung von 49 kg freuen. Hendrik Schmitt brachte ebenfalls drei gültige Versuche ein, Jessica Jaeger zwei. Yanis Braze hatte leider Pech im Reißen und konnte nur die erste Last von 113 kg bewältigen.

 

Im Stoßen ging es ebenfalls stabil weiter. Julian Wilhelm konnte hier wieder drei gültige Versuche in die Wertung einbringen und stellte mit 62 kg eine weitere Bestleistung auf, was zum Schluß auch im Zweikampf (111 kg) und an Relativpunkten (27) Rekord war.

 

Jessica Jaeger stellte ihre aktuelle Bestleistung von 62 kg ein, was ihr im Zweikampf die erforderliche Norm der Aktiven für die Deutschen Meisterschaften sicherte (107 kg) und versuchte sich noch an 64 kg, die noch sicher umgesetzt wurden, aber leider beim Ausstoß wenige Zentimeter vor dem Kopf stehenblieben.

 

Hendrik Schmitt brachte wieder drei gültige Versuche im Stoßen in die Wertung ein, Yanis Braze konnte seinen zweiten Versuch mit 143 kg stemmen, bevor er sehr knapp an 147 kg scheiterte.

 

Hostenbach gewann das Stoßen mit 158,6 zu 95,5 Punkten, das Endergebnis lautete 237,2 zu 128,0.

 

Wir danken den Grünstädter Hebern, Betreuern und Mitgereisten für den fairen Wettkampf und die freundschaftliche Atmosphäre, dem Hostenbacher Publikum für die gute Stimmung, der Kampfrichterin Vera Loch für die faire Wertung und den Scheibensteckern Fabian Reinstädtler und Dimitri Firstov für die gute Mitarbeit!

 

Das Protokoll finden Sie unterhalb des Berichts.

Rückrunde beginnt - KSV Hostenbach empfängt AC Mainz-Weisenau

 

Am kommenden Samstag, 28.01., empfängt der KSV Hostenbach zum Rückrundenstart die Mannschaft des AC Mainz-Weisenau.

 

Die Heber aus Rheinland-Pfalz konnten sich zur Winterpause auf dem dritten Platz der Oberliga-Tabelle positionieren (4:2 Punkte), Hostenbach ging ungeschlagen und als Tabellenführer in den Weihnachtsurlaub (8:0 Punkte).

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Heimkampf, viele Zuschauer und lautstarke Unterstützung! Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt.

 

Los geht es um 19:00 Uhr im Kulturhaus Hostenbach.

KSV Hostenbach gewinnt ohne Gegner

Die Rückrunde der Oberliga-Saison 2016 / 2017 begann für den KSV Hostenbach am gestrigen Samstag erneut mit einem Sieg vor heimischem Publikum. Da der Gegner AC Mainz-Weisenau kurzfristig wegen Verletzungsnotstand absagen musste, fand der Wettkampf ohne zweite Mannschaft statt.

 

Der KSV disponierte kurzfristig entsprechend um und so kamen alle Heber nacheinander zum Einsatz.

 

Julian Wilhelm machte den Anfang und zeigte im Reißen zwei gute Versuche (43 und 46 kg), bevor er leider am dritten Versuch, der neue Bestleistung gewesen wäre (49 kg), scheiterte.

Nach ihm folgte Jessica Jaeger, die im Reißen stabil mit 44 kg einstieg, dennoch leider sehr knapp zwei Mal die aufgelegten 46 kg nicht halten konnte.

Robin Pohl riß seine drei Versuche gewohnt solide (80, 83, 86 kg), womit er seine aktuelle Bestleistung einstellte.

Hendrik Schmitt konnte die ersten beiden Versuche ebenfalls sauber bewältigen (87 und 91 kg), die 93 kg im dritten Versuch waren dann aber leider doch zu schwer.

Yanis Braze, der gesundheitlich und verletzungsbedingt angeschlagen nach Hostenbach gekommen war, konnte nur den ersten Versuch stemmen (105 kg) und verzichtete nach zwei weiteren erfolglosen Versuchen auch auf die Teilnahme am Stoßen.

Zur Halbzeit konnte der KSV 75,0 Kilopunkte verzeichnen.

Nach der Pause brachte Julian drei gültige Versuche im Stoßen in die Wertung ein und stellte im dritten auch gleich eine neue persönliche Bestleistung auf (53, 57, 61 kg).

Die gleiche Leistung gelang auch Jessica Jaeger (56, 59, 62 kg).

Robin Pohl konnte 100 kg zur Hochstrecke bringen, bevor er an 105 kg scheiterte, die er aber im dritten Versuch sauber absolvierte.

Hendrik Schmitt stieß 108 und 112 kg solide, bevor er sich den aufgelegten 115 kg dann doch kraftbedingt beugen musste.

Das Endergebnis lautete 223,0 : 0. Das Protokoll finden Sie unterhalb des Berichts.

 

Wir danken dem Kampfrichter Erich Hoffmann für die gute Wettkampfleitung, den Scheibensteckern Fabian Reinstädtler und Dimitri Firstov für ihre tolle Mitarbeit und dem zahlreich erschienen Publikum für Ihre Unterstützung!

Gewichtheben: KSV Hostenbach geht ungeschlagen in die Winterpause

Am vergangenen Samstag kam es zum Lokalderby in der Oberliga 2016 / 2017. Der

ungeschlagene Tabellenführer KSV Hostenbach traf auf den ebenfalls noch

ungeschlagenen Tabellenzweiten AC Heros Wemmetsweiler. Am Ende konnte der KSVHostenbach seine Platzierung deutlich behaupten und den Wettkampf mit 264,0 zu 138,3Relativpunkten für sich entscheiden.

Jessica Jaeger konnte ihren Wettkampf auf Hostenbacher Seite als einzige Heberin mitsechs gültigen Versuchen beenden. Am Ende standen 45 kg im Reißen, 61 kg im Stoßenund 53 Relativpunkte auf der Habenseite. Damit stellte sie gleichzeitig ihre eigenenRekorde im Stoßen und Zweikampf ein.

Fabian Schmitt konnte ebenfalls überzeugen. Mit drei gültigen Versuchen und 85 kg imReißen konnte er in der ersten Teildisziplin so viele Kilos wie seit drei Jahren nicht mehr bewältigen. Abgerundet wurde das Ergebnis mit gültigen 102 kg im zweiten Stoßversuch und 48 Relativpunkten.

Robin Pohl blieb mit 83 kg im Reißen und 98 kg im Stoßen zwar leicht hinter seinen

Möglichkeiten zurück, überzeugte aber dennoch als insgesamt zweitbester Heber desAbends mit 73 Relativpunkten.

Bester Heber war wieder der Neuzugang Yanis Braze, welcher diesmal 115 kg im Reißen,145 kg im Stoßen und 90 Relativpunkte in die Wertung brachte und damit gleichzeitig seine eigenen Bestwerte hochschrauben konnte.

Bester Heber der Gastgeber aus Wemmetsweiler war Jakob Bengart mit 100 kg im

Reissen, 121 kg im Stoßen und 50,8 Relativpunkten.

Damit geht der KSV Hostenbach, der am letzten Wettkampftag frei hat, als

ungeschlagener Tabellenführer in die Winterpause. Die Rückrunde beginnt für die

Hostenbacher am 28.01.2017 mit dem Heimkampf gegen den AC Mainz Weisenau.

Weitere Informationen sowie das vollständige Wettkampfprotokoll finden Sie unter

www.gewichtheben-hostenbach.de.

Saarderby am Samstag: Heros empfängt Tabellenführer Hostenbach

 

Mit Heros Wemmetsweiler und dem KSV Hostenbach treffen an diesem kommenden Samstag die beiden bislang noch ungeschlagenen Staffeln der Oberliga Rheinland/Pfalz-Saar aufeinander.

 

Hostenbach, das einen Wettkampf mehr aufzuweisen hat, befindet sich dabei klar in der Favoritenrolle. 271 Punkte haben die Sportfreunde aus dem Wadgasser Ortsteil bislang als beste Saisonleistung zuwege gebracht, während das im Aufbau befindliche Quartett aus Wemmetsweiler runde 129 Zähler erzielte. Dennoch halten es die Gastgeber mit einer alten Binsenweisheit, der zufolge „die Abrechnung erst am Schluss erfolgt“. Überraschungen sind also immer möglich und mit Sicherheit werden die Zuschauer durch gute Leistungen und hohes Engagement auf beiden Seiten auf ihre Kosten kommen.

Der Startschuss fällt an diesem Samstag, 19. November, pünktlich um 18 Uhr im Untergeschoss der Wemmetsweiler Sporthalle.

 

Aktueller Tabellenstand:

 

1.KSV Hostenbach 6 : 0 Summe relativ 788,2 Punkte

2.Heros Wemmetsweiler 4 : 0 Summe relativ 253,8 Punkte

3.AC Mainz-Weisenau 2 : 2 Summe relativ 303,8 Punkte

4.TSG Haßloch 0 : 4 Summe relativ 178,9 Punkte

5. KSV Grünstadt II 0 : 6 Summe relativ 314,0 Punkte

 

So könnte das Team aussehen, das an diesem Samstag dem sportlichen Lokalrivalen aus Hostenbach entgegentritt. Von links: Tim Esske, Paul Grauberger, Jakob Bengart und Stefan Auer. Die Begegnung startet um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum der Wemmetsweiler Sporthalle.

 

KSV Hostenbach mit klarem Sieg gegen KSV Grünstadt

 

Am vergangenen Samstag zog es das Hostenbacher Team erneut ins benachbarte

Rheinland-Pfalz zum Lieblingsgegner KSV Grünstadt.

Die zweite Mannschaft, die von den derzeit pausierenden Hebern Steffen Schneider und Sebastian Eich trainiert wird, wurde zu Beginn der Saison neu formiert, um den jungen Sportlern zu ermöglichen, regelmäßig Wettkampferfahrung außerhalb von Einzelmeisterschaften zu sammeln.

Hostenbach trat zu fünft an: die Zwillinge Hendrik und Fabian Schmitt, Neuzugang Yanis Braze, Robin Pohl und Jessica Jaeger.

Bereits im Reißen war eindeutig, wer in diesem Match den Ton angibt; so führte Hostenbach zur Halbzeit 102,5:29,0 (abzüglich des Streichergebnisses 90,5:29,0).

Yanis Braze und Jessica Jaeger versuchten sich an neuen persönlichen Bestleistungen (115 kg und 47 kg), leider scheiterten sie jeweils denkbar knapp.

Im Stoßen ging es ebenfalls sehr motiviert an die Hantel und es wurden zwei neue Rekorde erreicht: Robin Pohl stemmte im dritten Versuch die 106 kg sauber über den Kopf und auch Jessica Jaeger brachte die 61 kg gekonnt zur Hochstrecke.

Yanis Braze hatte Pech im Stoßen; sein zweiter Versuch musste von Kampfrichterin Vera Loch aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden, da sich der Verschluß auf der linken Seite der Hantel gelöst hatte und die Scheiben gefährlich von der Stange abzurutschen drohten. Er durfte den Versuch wiederholen, scheiterte aber aufgrund der schweren Last von 143 kg und einem eingetretenen Nasenbluten. Dennoch wurde seine Leistung von dem wie immer sehr fairen Grünstädter Publikum mit lautem Applaus belohnt.

Das Ergebnis nach dem Stoßen lautete 212,5:77,0 (180,5:77,0 ohne Streichergebnis) und der Endstand 315,0:106,0 (271,0:106,0).

Wir möchten uns ganz herzlich beim KSV Grünstadt und dem Publikum für die gute

Stimmung und die sehr freundliche Aufnahme bedanken und freuen uns schon sehr auf den Rückkampf in Hostenbach!

 

Das vollständige Wettkampfprotokoll finden Sie auf unserer Website www.gewichthebenhostenbach.

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Oberliga: Heros auch gegen Haßloch erfolgreich

 

Auch im zweiten Oberligatreffen der neuen Saison blieb die Staffel von Trainer Friedrich Grauberger ungeschlagen. Beim Vergleich mit der TSG Haßloch siegte das Team mit 128,3 Punkten gegenüber 99,4 der Pfälzer und konnte dabei die Vorkampfleistung gegen Grünstadt sogar noch um knappe 2,8 Zähler steigern.

 

Jakob Bengart, der 14 Tage zuvor noch gefehlt hatte, war diesmal relativ Bester im Wemmetsweiler Team. In technisch ausgefeilter Manier hob der 27-Jährige fehlerlos und steuerte der Mannschaftsleistung am Ende 48,8 Punkte bei (Reißen 100 und Stoßen 120 Kg). Besser nach relativer Wertung war nur noch die Haßlocherin Emily Hagedorn, die respektive der speziellen Frauenwertung auf 46 Zähler kam (49 und 62 Kg). Besonders erwähnenswert auf Wemmetsweiler Seite sind die 63 Kilo im Reißen des 16-jährigen Stefan Auer, der damit eine neue persönliche Bestleistung in dieser Teildisziplin für sich verzeichnen konnte. Ansonsten erzielten alle Akteure gutklassige Ergebnisse. Das Mannschaftsresultat von 128,3 Punkten summiert sich aus den Relativergebnissen der Heber Esske (20), Auer (13,5), Grauberger (46) und Bengart (48,8).

Freilos genießt das Team am 5. November, bevor am darauf folgenden Wettkampftag der hohe Favorit KSV Hostenbach als Gast nach Wemmetsweiler kommt. Hostenbach bezwang zuletzt den KSV Grünstadt II mit 271 zu 106 und liegt in der Tabelle jetzt aufgrund seiner hohen Gesamt-Relativzahl vor dem Heros-Team, das sich nach zwei Wettkampftagen ebenfalls noch am Nimbus der Unbezwungenen erfreuen darf.

 

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Relativ bester Herosheber: Jakob Bengart bezwingt 120 Kg im dritten Stoßversuch

Erfolgreicher Saisonbeginn in der Oberliga –

Grünstadts Reserve mit junger Mannschaft bezwungen

 

Den Auftakt in die neue Oberliga-Saison gegen den KSV Grünstadt II konnte Wemmetsweiler mit 125,5 zu 98 Punkten erfolgreich gestalten. Eine Ausnahme in dem stark verjüngten Quartett bildete dabei Trainer Friedrich Grauberger, der mit 37 Jahren noch Teambester wurde.

 

Am Ende sorgte „Altmeister“ Grauberger allerdings unfreiwillig für einen echten Hitchcock, als er seinen ersten Stoßversuch nicht in der Hocke fixieren konnte und das 110 Kg schwere Sportgerät krachend auf das Stemmbrett zurückfiel. Doch in der Wiederholung klappte es und somit waren die ersten beiden Punkte der Saison unter Dach und Fach. 96 Kg hatte Grauberger zuvor im Reißen gemeistert, so dass er am Ende der Mannschaftsleistung entscheidende 50 Relativpunkte beisteuerte.

Zwar konnten die drei ganz jungen Heber an dieses Resultat nicht heranreichen, boten den Zuschauern aber dennoch Spektakuläres. Einen ganz ausgezeichneten Tag hatte der B-Jugendliche Tim Esske erwischt. Drei neue persönliche Bestleistungen bei ausschließlich gelungenen Hebungen standen am Ende für ihn zu Buche. 60 Kilogramm im Reißen und 77 im Stoßen ergaben bis dahin noch nie erreichte 25 Relativpunkte. 13,5 Zähler erreichte Esskes Alters- und Teamgenosse Stefan Auer, der mit 60 und 80 Kilo im Reißen bzw. im Stoßen seine jeweilige Bestleistung einstellen konnte. Mit dem dritten jungen Heber im Bund wächst ebenfalls ein ausgezeichnetes Talent heran. Bei seinem zweiten Gewichtheber-Wettkampf überhaupt hievte der 20-jährige, knapp 73 Kg schwere Maximilian Marx 75 und 105 Kg technisch einwandfrei in die Höhe und war am Ende bei 37 Relativpunkten ein wichtiger Sieggarant in der Begegnung mit Grünstadts Zweitliga-Reserve, aus welcher der junge Nils Feil als Veranstaltungsbester (58 und 80 Kg) herausragte. Feil erreichte mit 54 Punkten einen Relativwert, zu dem seine beiden 13 und 12 Kg schwereren Drillingsbrüder Philipp und Bastian mit 18 bzw. 8 Zählern einen respektvollen Abstand wahrten.

Neben dem einen oder anderen Ausflug in die spannende Welt der Drillingsforschung stellte sich an diesem unterhaltsamen Abend nicht nur dem Moderator und Vereinsoberen Dieter Keßler die Frage, wie es für Heros in der Runde weitergeht. Ohne so gestandene Kräfte wie Johannes Schäfer, Jakob Bengart, Paul Grauberger, Alexander Brinster oder Sarah Decker, die derzeit aus unterschiedlichen Gründen fehlen, wird es äußerst schwer, bei den starken Teams der Liga zu punkten. Den Regionalligaabsteiger und Top-Favoriten Hostenbach etwa, der erst eine Woche zuvor den AC Mainz-Weisenau mit 260 zu 147 Punkten in die Knie zwingen konnte, erwartet man am 19. November mit wenig Erfolgsaussichten an eigener Hantel. Eine leichtere Aufgabe gilt es dagegen an diesem kommenden Wochenende bei der TSG Haßloch zu lösen. Trainer Friedrich Grauberger wird dabei nichts unversucht lassen, die eine oder andere bewährte Kraft doch noch mit ins Boot zu nehmen.

 

Foto 1 Bestleistungen querbeet: Tim Esske fehlerfrei und bärenstark

Foto 2 Senkrechtstarter: Maximilian Marx auf den Spuren des Trainers

Foto 3 Friedrich Grauberger mit Stärken im Reißen

 

Infos aus Rio 15.08.16

Nur wenig im TV über das Gewichtheben bei Olympia 2016

 

Zwei Starter hatte unser BVDG bereits am Start! Beide schlugen sich sehr gut und erkämpften jeweils 10. Plätze für den Bundesverband.

Heute betritt ein Altmeister in der B-Gruppe -105 kg die Olympiabühne. Jürgen Spieß will seine aufsteigende Form, nach langer Verletzung, bestätigen! Wir drücken die Daumen. Morgen dann das Superschwergewicht mit gleich zwei Startern! Almir ist durchaus eine Medaile zu zu trauen...die Premiere in Rio Anfang des Jahres verlief vielversprechend.

 

15.08.16

2030 Uhr B-Gruppe -105 kg

16.08.16

2030 Uhr B-Gruppe +105 kg

17.08.16

0000 Uhr A-Gruppe +105 kg

 

 

Zur Einstimmung noch einmal unsere Teilnehmer im Video!

 

 

http://rio.sportschau.de/rio2016/videos_audios/Starker-Auftritt-von-Gewichtheber-Mueller,olympia5226.html

 

http://rio.sportschau.de/rio2016/videos_audios/Gewichtsheberin-Sabine-Kusterer-stemmt-Bestleistung,olympia4942.html

Edelmetall für Wemmetsweiler Calleger

Deutsche Titelkämpfe der Eisenheber in Lauchhammer

 

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf erkämpfte sich Sascha Calleger von Heros Wemmetsweiler die Bronzemedaille in der Körpergewichtskategorie bis 93 Kg. Der Wettbewerb im brandenburgischen Lauchhammer unweit der bekannten Sängerstadt Finsterwalde war geprägt von Spannung und Dramatik.

 

Beachtliche 220 Kg in der Kniebeuge, starke 177,5 Kg im Bankdrücken und imposante 272,5 Kg im Kreuzheben waren schon erforderlich, um einen der begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen zu ergattern. Sascha Calleger schaffte diesen Schritt aufs Podest, und zwar exakt mit den oben bezifferten Leistungen. Die gewaltige Gesamtlast von 670 Kg bedeutete dabei noch nicht einmal einen weiten Spagat zum undankbaren Rang vier, mit dem der nur wenig schwerere Münchener Philipp Schweda bei gleicher Leistung vorlieb nehmen musste. Glück also für den 33-jährigen Saarländer Calleger, der sich andererseits aber noch weiter vorne hätte platzieren können. Zum Vizemeistertitel, der an den Aachener Friedrich von Henning ging, fehlten am Ende gerade mal 10 Kg. „Die wären noch drin gewesen“, meinte hinterher die Saarvorsitzende Vera Loch, gleichzeitig aber auch darauf hinweisend, dass bei nervenaufreibenden Meisterschaften dieser Art „die Uhren doch etwas anders ticken“. Sieger in dem starken Teilnehmerfeld von 18 Startern wurde übrigens Burghardt Konrad vom ACS Darmstadt, der an diesem Tag für die übrige Konkurrenz unantastbar blieb.

Heros-Chef Dieter Keßler zeigte sich hoch erfreut über den Erfolg von Sascha Calleger, der überdies nach Worten des Vorsitzenden seit einigen Jahren als „Web-Master“ und zuverlässiger Wettkampfhelfer wertvolle Vereinsarbeit in uneigennütziger Weise verrichtet. Und auch Sascha Calleger selbst bekam im Nachschwang seiner Lauchhammer Heber-Gala zusätzlichen Anlass zur Freude geliefert. Grund: Seine Dreikampfleistung von 670 Kg ist gleichbedeutend mit der Aufnahme in den nationalen Förderkader des Bundesverbandes Deutscher Kraftdreikämpfer.

 

Madaillienflut in Grünstadt-Saarländer stark bei Südwestdeutschen

Der KSV Hostenbach hat am vergangenen Samstag bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Grünstadt gute Ergebnisse erzielt. Mehr als 60 Sportlerinnen und Sportler aus den Mitgliedsvereinen des GVRLP und SGV traten insgesamt bei der gut organisierten Veranstaltung an.

Zunächst gewann Jessica Jaeger in der Klasse -63 kg (Seniorinnen) den zweiten Platz und durfte sich mit 46 kg im Reißen, 59 kg im Stoßen und 105 kg im Zweikampf gleich über drei neue Rekorde freuen. 61 kg konnte sie noch umsetzen und auch ausstoßen, jedoch knickte der linke Arm etwas ein, so dass Kampfrichter Hans Fouquet leider knapp ungültig anzeigen musste.

Robin Pohl, der in der Gewichtsklasse -62 kg (Senioren) antrat, zeigte eine sehr gute Leistung mit 82 kg im Reißen und 103 kg im Stoßen (neue persönliche Bestleistung im Stoßen; 185 kg gesamt). Diese brachte ihm neben 77 Relativpunkten auch den Titel des Südwestdeutschen Meisters 2016 ein.

Fabian Schmitt startete in der Gewichtsklasse -77 kg und errang hier mit stabiler Leistung den 3. Platz. Er brachte 80 kg im Reißen und 95 kg im Stoßen (175 kg) in die Wertung ein.

Trainer Felix Rupp, der ausnahmsweise in der Klasse -94 kg der Senioren antrat, erreichte ebenfalls den 3. Platz mit 95 kg im Reißen und 115 kg im Stoßen (210 kg im Zweikampf).

Der AC Heros Wemmetsweiler startete mit 4 Athleten in Grünstadt

In der Jugend -69kg erkämpfte sich Stefan Auer mit 140 kg (60-80) Silber. Tim Esske wurde 5. mit guten 127 (57-70).

Bei den Aktiven startete Maximilian Marx und gewann Silber vor Schmitt mit 180 kg im Zweikampf (75-105).

Bei den Masters gab es zweimal Gold! Vera Loch gelangen 93 kg im Zweikampf und Friedrich Grauberger konnte 225 kg realisieren.

 

Wir bedanken uns beim KSV Grünstadt für die gelungene Veranstaltung, den Kampfrichtern, dem Publikum für die gute Stimmung und den übrigen Trainern, Betreuern und Sportlern für die gute Zusammenarbeit im Trainingsraum und auf der Bühne.

 

WM Masters in Heinheim: Vera Loch holt Gold

Eins vorne weg, Heinsheim hat tolle Arbeit geleistet. Fast 1000 Teilnehmer wollten betreut und versorgt werden. Hut ab für diese klasse Leistung!

Aber wie haben sich die Saarläner geschlagen? Gleich zuerst mussten unsere Frauen rann.

Vera Loch startete in der AK 55 Klasse -75kg. Mit 6 gültigen , neuem deutschen Rekord im Reißen und Zweikampf und damit 95 kg (42-53) siegte sie vor MOORE-FOX Lucinda aus Irland mit 2 kg Vorsprung!

Gratulation für diese auch taktisch klasse Leistung an die Präsidentin des SGV!

Jessica Jäger startete in der AK 35 Klasse bis 63kg und musste sich gleich 10 Mitbewerberinnen stellen. Leider reichte es nicht bei ihrer ersten WM um über den letzten Platz hinaus zu kommen. Trotzdem zeigte sie eine ansprechende Leistung und konnte 105kg als Zweikampfergebnis vorzeigen (45-60).

Der dritte im Bundes war Alexander Meinhardt-Heib. Er konnte in der AK 45 bis 105kg mit 5 gültigen und 228kg Zweikampfleistung (98-130) nicht mehr ausrichten. Platz 11 von 13 in einem starken Feld.

Den Abschluss der Veranstaltung machte aber ein wahl Pfälzer. Neue weltrekorde stellte der Speyerer Almir Velagic. Der Olympionike riss 170 und stieß 205.

Eine sportfreundliche Gemeinde mit viel Herz

Landesvorsitzende Vera Loch lobt Merchweiler im Gemeindemagazin

 

„Das ist eine große Ehre für mich.“ Mit diesen Worten quittierte die Landesvorsitzende Vera Loch ein Ersuchen der Gemeinde Merchweiler, das Vorwort in einer Sonderbeilage der Saarbrücker Zeitung (erschienen im Juni 2016) zu verfassen. Im gleichen Magazin zur Vorstellung der Großgemeinde im Landkreises Neunkirchen ist eine biografische Abhandlung der SZ-Reporterin Anja Kernig über Vera Loch nachzulesen. Warum ausgerechnet die Landesvorsitzende mit sportlicher Wahlheimat Wemmetsweiler? Erklärungen liegen auf der Hand: Vera Loch hatte gerade eine weitere deutsche Meisterschaft nach Wemmetsweiler geholt und ist überdies um ausdrucksstarke Sätze nicht verlegen. Außerdem stehen Ende September die Weltmeisterschaften der Master im baden-württembergischen Heinsheim vor der Tür. Auch dort wird Vera gemeinsam mit Alexander Meinhardt-Heib und Jessica Jaeger aus Hostenbach ans Eisen treten. Die Chancen auf passable Ergebnisse stehen bei allen drei Saarteilnehmern nicht schlecht.

SGV-Generalversammlung 2016 mit Neuwahlen

Vera Loch bleibt an der Spitze

 

Die Gewichtheber des Saarlandes haben neu gewählt. Am 19. Juni 2016 gruppierte sich der Vorstand im Tagungsraum 41 der Hermann Neuberger Sportschule nur an wenigen Stellen um. Überraschungen blieben aus.

Die alte Präsidentin ist auch wieder die neue. Vera Loch erhielt bei ihrer Wiederwahl das uneingeschränkte Vertrauen der Delegierten ausgesprochen. Zusätzlich wird die Landesvorsitzende die Aufgaben der Mastersreferentin im Saargewichtheben ohne ein besonderes Stimmrecht übernehmen. Vera Loch stehen auch in den nächsten beiden Jahren die bewährten Vizepräsidenten Dieter Keßler (Finanzen) und Felix Rupp (Gewichtheben) zur Seite.

Ausgeschieden aus dem Amt des Vizepräsidenten Kraftdreikampf (künftig unbesetzt) ist dagegen Peter Schorr, der sich in seinem detailliert ausgeführten Rechenschaftsbericht enttäuscht darüber äußerte, dass in den vergangenen vier Jahren kein einziger Kraftdreikämpfer die Wettkampfangebote der Vereine ernsthaft wahrgenommen hat bzw. sich gewillt zeigte, aktiv in der Vereinsarbeit mitzuarbeiten. Mit Beifall wurde indes zur Kenntnis genommen, dass Peter Schorr dem Verband gemeinsam mit Alfons Sahner in der Funktion eines Kassenprüfers erhalten bleibt. Gänzlich ausgeschieden ist auf eigenen Wunsch Jürgen Scholz (Rechtsausschuss 1). Sein Amt besetzt künftig Jessica Jaeger, während Gerhard Rupp weiterhin den Vorsitz im RA 2 innehaben wird.

Neuer Referent für Technik und Kampfrichterwesen ist Sven Mieger, der damit das von ihm selbst kommissarisch verwaltetete Amt (Vorgänger war der zwischenzeitlich ausgeschiedene Sportkamerad Oliver Hirtz) jetzt in offizieller Mission übernimmt. Für die Schriftführung und Verwaltung zeichnet weiterhin Axel Mohr verantwortlich.

Aufmerksam beobachtet und begleitet wurde die harmonisch und zügig verlaufene Veranstaltung u.a. von Ehrenpräsident Peter Wolfgang mit Gattin Siglinde, von den Ehrenmitgliedern Alfons Sahner und Erich Hoffmann sowie von der Geschäftsstellenleitung Anja Pflieger und Kemal Czeremurzynski.

 

 

Moritz Philippi mit gutem Ergebnis bei der Jugend-DM

 

Unser Jugendheber Moritz Philippi hat am vergangenen Freitag bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend im Gewichtheben in Forst (Baden-Württemberg) einen guten Wettkampf gezeigt.

Im Reißen startete er mit 58 kg, brachte anschließend 63 kg zur Hochstrecke und versuchte sich noch an 66 kg, die dann aber leider noch zu schwer waren.

Im Stoßen konnte er drei gültige Versuche einbringen (78, 82, 85 kg), wovon die 85 kg eine neue persönliche Bestleistung waren.

Insgesamt schaffte Moritz somit 148 kg im Zweikampf (40 Relativpunkte) und zeigte sich mit seiner Leistung zufrieden. Er lobte die Stimmung in der Halle, die Freundlichkeit der anderen Heber und genoss seinen Tag dort sehr.

In seiner Altersklasse AK 16/17 waren noch zwölf Mitstreiter angetreten, gewonnen hat hier Hadi Bilgic vom AC Soest.

 

Moritz möchte sich bei seinen Eltern, seinem Trainer und allen Mittrainierenden des KSV Hostenbach bedanken.

Wir gratulieren Moritz ganz herzlich zur Teilnahme und dem guten Ergebnis!

 

KSV Hostenbach gewinnt das Freundschaftsturnier in Luxemburg

Am vergangenen Samstag folgte der KSV Hostenbach der Einladung des Vereins Le Coq Neudorf zu einem

„match amical“ und so ging es mit acht Hebern und dem ersten Vorsitzenden Gerhard Rupp nach Luxemburg.

Leider war der AC Heros Wemmetsweiler nicht wie geplant vertreten, da Vera Loch verletzungsbedingt nicht

heben durfte und kein weiterer Heber gestellt wurde. Dennoch ließ es sich die Präsidentin des SGV nicht

nehmen, als Zuschauerin vor Ort zu sein. Sportkamerad Ernst Schäfer vom AC Kindsbach war ebenfalls als

Zuschauer anwesend und sorgte für eine lückenlose Fotodokumentation des Wettkampfes (die Bilder laden wir

zeitnah auf unserer Website hoch).

Die Luxemburger traten mit fünf Hebern an, davon eine Frau. Gewertet wurde entgegen des Relativsystems,

das in den Rundenkämpfen Anwendung findet, mit Sinclair-Punkten. Dies bedeutet, dass das

Zweikampfergebnis der Athleten mit einem Koeffizienten multipliziert wird, der abhängig vom Körpergewicht

ist.

Da Le Coq weniger Teilnehmer als der KSV aufbot, einigte man sich darauf, dass die beiden Frauen der Teams

und die jeweils vier besten Männer in die Wertung kamen.

Stärkster Heber beim KSV Hostenbach wurde Felix Rupp mit 213 kg im Zweikampf und 258,99 Sinclair-Punkten,

bei Le Coq der Franzose Yanis Braze mit 248 kg im Zweikampf und 300,32 Sinclair-Punkten. Insgesamt gewann

der KSV mit 1.117,83 zu 1.072,42 Punkten.

Julian Wilhelm durfte sich über eine neue Bestleistung im Reißen freuen (46 kg); leider waren die anvisierten 56

kg im Stoßen nicht zu meistern.

Moritz Philippi, der 2017 an den Deutschen Meisterschaften der Jugend teilnehmen möchte, brauchte noch die

erforderliche Norm von 144 kg, die er souverän im Reißen mit 65 kg und im Stoßen mit 79 kg schaffte.

Beiden Jugendhebern und den Turnierbesten herzlichen Glückwunsch zu ihren Leistungen!

Der KSV Hostenbach möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Veranstaltern des Turniers bedanken,

allen voran Toni Fernandes für die tolle Moderation, Dado Kozar, Kampfrichter Iiro Huttunen, den

Scheibensteckern sowie allen Helfern und Zuschauern und natürlich beim Team von Le Coq Neudorf für die

freundliche Aufnahme unserer Mannschaft.

Süddeustche Meisterschaften aller Altersklassen 2016 in Grünstadt/Pfalz

 

Die Südwestdeutschen Meisterschaften 2016 werden dieses Mal in grünstadt/Pfalz stattfinden. Die Ausschreibung finden Sie hier als PDF.

Liebe Sportlerinnen und Sportler,

 

gemeinsam mit dem SC Lüchow veranstaltet die Deutsche Gewichtheberjugend eine Jugendmaßnahme mit dem Titel "Einsatz neuer Medien in Deinem Sport".

Vom 25. bis 29. Juli werden wir uns in Lüchow treffen und eine Woche mit den unterschiedlichsten Programmpunkten erleben! Oberstes Ziel ist es, gemeinsam mit Euch Imagefilme zu entwerfen, die die Besonderheiten und den Alleinstellungswert des Gewichthebens hervorheben.

Um eine abwechslungsreiche Woche zu erleben, werden noch diverse weitere Aktionen durchgeführt. Kino, Lagerfeuer, Klettern, Kanu fahren, Ausflüge und vieles mehr wird Euch in Lüchow geboten. Die ein oder andere Trainingseinheit wird natürlich auch eingeplant.

Also nutze die Chance und sei dabei!

Anbei findest Du einen Infoflyer mit Anmeldeformular. Melde Dich gemeinsam mit Deinen Freundinnen und Freunden an und erlebe eine richtig spannende Woche mit der Deutschen Gewichtheberjugend! Wenn Du noch weitere Fragen hast, dann wende Dich an unsere Jugendsekretärin Ramona Müller unter jugend@bvdg-online.de

Die Deutsche Gewichtheberjugend freut sich auf Deine Anmeldung!

 

Deutsche Gewichtheberjugend

Im Bild Sven Mieger (konnte verletzungsbedingt nicht an den Start), Vera Loch und Alexander Meinhardt-Heib (v. links)

DM Masters 2016 Rodewisch/SAS - Gold und Silber für Saarathleten

Super ausbeute für den SGV bei den Deutschen Meisterschaften der Masters im Gewichtheben. In diesem Jahr schickte der Saarländische Gewichtheber Verband nur 2 Starter ins sächsische Rodewisch. Als Erster musste Alexander Meinhardt-Heib vom KSV Hostenbach an das Eisen. Seine anwisierte Gewichtsklasse -94kg konnte er nicht halten und musste in der Klasse bis 105 kg starten. Schon im Reißen mitdrei blitzsauberen Versuchen und im Resultat 103kg hatte er sich auf Platz 2 vorgeschoben. Im Stoßen ließ der Altmeister nichts mehr anbrennen und sicherte sich nach 120 und 125 kg im Stoßen sowie 13 kg Vorsprung, Silber. 131 kg konnte er noch gut umsetzen doch das Trainingsminus der letzten Wochen zeigten Wirkung und der Ausstoß misslang. Gewonnen hat hier Oliver Rosengart aus Wupertal mit 117/125 kg.

In der AK 5 -75 kg wollte Vera Loch die gute Form bestätigen und sich den Titel sichern. Im Reißen noch mit einem Fehlversuch und 36kg als Resultat zeigte sie im Stoßen drei gute Versuche. Mit einem enormen Kraftakt und 50kg im Stoßen, was Einstellung der persönlichen Bestmarke bedeutete, wurde es Gold für die Präsidentin des SGV.

Sven Mieger konnte nach einem Arbeitsunfall leider nicht an den Start gehen und betreute seine Präsidentin vorzüglich!

Insgesamt war die Veranstaltung gut organisiert und besucht. Ein Lob für die Ausrichter aus dem Vogtland.

KSV Hostenbach gegen ASC Zeisheim

Der KSV Hostenbach bestreitet am kommenden Samstag, 12.03.2016, seinen letzten Heimkampf der Regionalliga-Saison 2015 / 2016. Zu Gast ist der ASC Zeilsheim aus der Nähe von Frankfurt / Hessen, der durch eine Neuregelung der Verbandsrunde seit 2015 in der Regionalliga Südwest mitheben darf.

 

Die Mannschaft von Trainer Peter Krinke wird kein leichter Gegner werden, dennoch ist das Hostenbacher Team zuversichtlich, einen guten Wettkampf abzuliefern und die persönlichen Einzelleistungen noch weiter steigern zu können.

 

Los geht es wie gewohnt um 19 h im Kulturhaus Hostenbach.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Die Mannschaft und Helfer freuen sich über lautstarke Unterstützung und zahlreiches Erscheinen!

 

Seine sportliche Leidenschaft brachte ihn ins KZ

Der Kraftsportler und Zeitzeuge Helmut Becker wird 90

 

Deutschland im Kriegsjahr 1943. Dem 16-jährigen Goldschmiedelehrling, Gewichtheber und Ringer Helmut Becker aus Idar-Oberstein wurde eine dritte sportliche Leidenschaft fast zum Verhängnis. Nur seine gute physische Konstitution und eine gehörige Portion Glück ließen ihn die Gräuel des Jugend-KZ Moringen überleben. Einen Fronteinsatz in Frankreich mit Kriegsverwundung und anschließender Gefangenschaft in Nordafrika, England sowie den USA überstand er ebenfalls relativ unbeschadet. Am 16. April 2016 vollendet Helmut Becker sein 90. Lebensjahr.

 

Mehr über diesen außergewöhnlichen Menschen und Sportler finden Sie unter Infos

 

Klick hier

 

Hans Russe im Alter von 78 verstorben

 

Ein Urgestein des Saarländischen Gewichthebens ist leider von uns gegangen. Geboren am 29.09.1937, verstarb er am 13.03.2016 in Saarlouis.

Hans war nicht nur Gewichtheber sondern auch Kraftdreikämpfer und in beiden Sportarten mit der Kampfrichterlizenz ausgestattet.

Auch das Bodybilding hat er in den 80er Jahren etwas intensiver betrieben jedoch nicht an Wettkämpfen teilgenommen.

Der "Russe Hans" wie er von allen genonnt wurde war Mitglied in einigen Vereinen des Saarlandes aktiv. Als Gewichtheber und Kraftdreikämpfer startete er begindend ende der 50er Jahre für den TV Piesbach, den TV Saarlouis und den KSV 07 Hostenbach.

Viele Geschichten wuste seine Sportfreunde über ihn zu erzählen. Selten war er bemüht gerüchte um seine Person zu negieren oder auf zu klären.

So gibt es eine schöne Geschichte zu seiner Person aus dem Jahr 1964.

Beim ersten Kampf gegen die 2. des KSV Hostenbach in Piesbach vor 300 Zuschauern wurde der Hans als letzter Vorgestellt. Wie es bei uns im Saarland üblich ist mit dem Familiennamen zuerst...danach hielt sich über Monate hartnäckig das Gerücht im Raum Nalbach Hans wäre aus Russland, und jetzt für den TV Piesbach heben!

Für viele von uns war er ein kostbarer Berater, Betreuer, Motivator und Wegbegleiter. Er wird uns mehr als nur fehlen.

Saarlandmeisterschaften: Hostenbach gewinnt Vereinswertung

Friedrich Grauberger relativ bester Heber

 

Mit dem 37-jährigen Friedrich Grauberger sorgte bei den Saarlandmeisterschaften der Gewichtheber in Wemmetsweiler ein Altersklassenheber für die ganz großen Akzente.

Nach einjähriger Verletzungspause bewältigte der starke Heros-Trainer und Weltmeister der Masterklasse aus dem Jahre 2014 mit 100 und 130 Kg im Reißen bzw. im Stoßen die höchsten Gewichte. Auch nach relativer Wertung ließ Grauberger bei 70,8 Relativpunkten alle weiteren Teilnehmer weit hinter sich. Meistertitel in den übrigen Klassen sicherten sich an der Wemmetsweiler Austragungsstätte die Einheimischen Tim Esske (Jugend bis 62 / 50 und 64 Kg) und Nimo Nourkami (AK bis 45 – 52 und 70 Kg) sowie Moritz Philippi (Jugend bis 69 / 60 und 80), Hendrik Schmitt (Aktive bis 77 / 85 und 110), Felix Rupp (Aktive bis 85 / 90 und 120), Jan Dräger (Aktive bis 94 / 86 und 112) sowie bei den Frauen Jessica Jaeger (Frauen bis 63 / 43 und 56), alle aus Hostenbach. Zweite Plätze belegten die KSV-Akteure Julian Wilhelm (Jugend bis 62 / 44 und 53) sowie Fabian Schmitt (Aktive bis 77 / 75 und 95). Hostenbach stellte damit den besten Jugendheber, die beste Athletin in der Frauenklasse und Hostenbach gewann auch die Vereinswertung. Die Veranstaltung wurde begleitet durch ein Dreh-Team des Saarländischen Rundfunks. Die Verbandspräsidentin Vera Loch und der ausgezeichnet moderierende Veranstaltungsleiter Dieter Keßler hoben unisono die gute Atmosphäre und das tadellose Auftreten der Athleten hervor, bedauerten aber auch gleichzeitig eine „zu geringe Teilnahme“. Das mag am bevorstehenden Kommunionssonntag gelegen haben, leistete aber dennoch der Tatsache keinen Abbruch, dass die Veranstaltung als Werbung für das Gewichtheben gesehen werden darf.Dazu gibt es auch einen SR-Bericht, nachzusehen in der SR-Mediathek unter

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=40034

bei “Time” 00.12.45

 

Die Masters-Statistik 2015 ist onlne-Saarländer vorne mit dabei.

 

Rudi Seidel hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet und die Ergebnisse aus den Masterskämpfen in 2015 zusammengetragen. Das Ergebnis ist in der Statistik für 2015 niedergeschrieben.

Die saarländischen Starter in 2015 sind natürlich auch vertreten.

Am Besten platziert zeigte sich unsere Präsidentin Vera loch in der Klasse bis 75 kg AK 5. Alexander Meinhardt-Heib erreichte in der Statistik den 2. platz in der 94kg und den 6 Platz in der 105kg Klasse der AK II. Jeweils in der AK I wurden die frisch gebackene Mutter Daniela Neu (-58kg Frauen)und Sven Mieger (-69kg Männer) auf Platz 4 geführt.

Das Wettkampfjahr der Masters beginnt mit der Deutschen Meisterschaft in Rodewisch ende April. Auch dieses jahr versucht der SGV wieder vile Alte-Recken zum Start zu motivieren.

Im Mai folgt die EM in Aserbaidschan und ende Oktober läd Heinsheim zur WM der Masters ein.

Der KSV Hostenbach konnte durch eine starke Mannschaftsleistung seine bisherige Saisonbestmarke verzeichnen.

 

Im spannenden Wettkampf gegen die zweite Mannschaft des AC Mutterstadt, in dem es im Stoßen von den Kilopunkten her eng wurde, boten die Hostenbacher ein gut eingestimmtes und sehr motiviertes Team auf.

Im Reißen gab Mutterstadt recht früh und eindeutig den Ton an. Mit 127,4 zu 87,1 Punkten ging der Sieg in der Teildisziplin an die Pfälzer um Trainer Dennis Eichner.

Dennoch zeigten die Hostenbacher im gut besuchten Kulturhaus stabile Versuche und so durften sich Julian Wilhelm über gelungene 40 kg und Jessica Jaeger über 44 kg als neue persönliche Bestleistungen freuen. Julian, der zweitjüngste Heber im Team, trat gestern in seinem insgesamt dritten Wettkampf zum ersten Mal vor heimischem Publikum auf.

Im spannenden Stoßwettkampf, bei dem es wie eingangs erwähnt beim Punkteabstand eng wurde, kam es zu einem Schlagabtausch, aus dem Mutterstadt am Ende dann doch verdient als Sieger hervorging. Die Hostenbacher konnten aber auch hier wieder drei neue Bestleistungen verzeichnen und so freuten sich Hendrik Schmitt über gültige 122 kg, Julian Wilhelm über 47 kg und Jessica Jaeger über 58 kg.

Fabian Schmitt und Robin Pohl überzeugten ebenfalls nach längeren Verletzungspausen mit souveränen Leistungen und blieben nur wenige Kilos hinter ihren persönlichen Rekorden.

Das Resultat im Stoßen lautete somit 221,4 zu 195,1 Punkte, das amtliche Endergebnis 348,8:282,2 (3:0) für den AC Mutterstadt. Das Protokoll finden Sie unterhalb dieses Berichts.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei unseren Fans, Familien und Unterstützern sowie allen Helfern vor und hinter der Bühne für die gute Stimmung und Zusammenarbeit gestern bedanken! Darüber hinaus bedanken wir uns beim AC Mutterstadt für den guten und fairen Wettkampf.

Am 12.03.2016 steht dann der letzte Heimkampf der Regionalliga-Saison 2015 / 2016 im Kulturhaus an. Der KSV Hostenbach empfängt dann die Hessen vom ASC Zeilsheim.

In der Statistik ganz vorne: Vera Loch, hier mit Sven Mieger und Johannes Schäfer zur DM in Ladenburg 2015, belegt Platz 1 in der Masters-Statistik 2015

Der KSV Hostenbach empfing am vergangenen Samstag das junge Team des KSV Grünstadt zum ersten Heimkampf der Rückrunde 2015 / 2016.

 

Wie auch die Hostenbacher freuten sich die befreundeten Pfälzer, die zahlreich angereist waren, auf einen gewohnt freundschaftlichen und schönen Wettkampf im Kulturhaus.

Die im Vorfeld angekündigten Änderungen in Gestaltung und Ablauf der Wettkämpfe durch andere Bestuhlung, Musikuntermalung und den neuen Moderator Christian Bongers, der normalerweise als Kraftdreikämpfer für den KSV Hostenbach antritt, wurden gut umgesetzt und von beiden Mannschaften und Besuchern positiv aufgenommen.

Durch eine kurzfristige Verletzung fiel Nachwuchsheber Moritz Philippi für die Partie aus und so kamen Robin Pohl und Florian Badt zum Volleinsatz, was im Vorfeld anders geplant war.

Leider konnten sich die Hostenbacher gegen die Grünstädter kaum durchsetzen und bereits im Reißen zeichnete sich schnell ab, wer der stärkere Gegner ist. Der Punkt ging mit 143,5:77,8 Zählern in die Pfalz.

Hendrik Schmitt und Jessica Jaeger freuten sich dennoch über ihre neuen Bestleistungen im Reißen (100 kg bzw. 42 kg).

Nach einer kurzen Pause folgte das Stoßen. Auch hier übernahm Grünstadt schnell die Führung und durfte sich über 253,5:165,8 Punkte freuen.

Auf Hostenbacher Seite verbuchten erneut Hendrik Schmitt und Jessica Jaeger persönliche Rekorde im Stoßen (121 kg bzw. 55 kg).

Sehr erfreulich war zu sehen, dass sich Robin Pohl als auch Fabian Schmitt, mit konstanter Leistungssteigerung in seinen Wettkämpfen, auf dem Weg der Besserung nach Verletzung befin

Das amtliche Endergebnis des Abends lautete 397,0:243,6 Punkte (3:0) für den KSV Grünstadt. Das Protokoll finden Sie unterhalb des Berichts.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich beim KSV Grünstadt und den mitgereisten Fans für die lautstarke Unterstützung ihres und unseres Teams vor, hinter und auf der Bühne bedanken!

Wir danken natürlich auch unseren Fans, Familien, Freunden und Zuschauern, die uns unterstützt haben sowie der Kampfrichterin Vera Loch für die gute Zusammenarbeit, darüber hinaus den Scheibensteckern, Helfern und unserem neuen Moderator für ihre Leistung rund um den Wettkampf!

Am 27. Februar kommt die zweite Mannschaft des AC Mutterstadt nach Hostenbach – wir freuen uns auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung!

Erster Heimkampf der Rückrunde - KSV Grünstadt zu Gast in Hostenbach

 

Zum ersten Heimkampf der Rückrunde empfängt der KSV Hostenbach am kommenden Samstag die befreundeten Heber vom KSV Grünstadt.

Das junge Team um Trainer John Attilo, das sich derweil mit der britischen Nationalheberin Sarah Davies verstärkt hat, zeigte in den vergangenen Wettkämpfen dieser Saison Engagement und Können und hat sich somit den zweiten Tabellenplatz der Regionalliga gesichert.

Auch wenn der anstehende Wettkampf kein Spaziergang wird, steht der KSV Hostenbach entschlossen und motiviert vor der Herausforderung.

Die Mannschaft um Trainer Felix Rupp konnte sich in Speyer bereits gut und in aufsteigender Form präsentieren, weshalb es zu einem energiegeladenen Wettkampf kommen wird.

Wie bereits angekündigt, wird es am Samstag ein paar Änderungen beim Ablauf und in der Gestaltung des Wettkampfs geben.

 

Neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und lautstarke Unterstützung der beiden Teams ab 19 h im Kulturhaus Hostenbach!!

DM Masters 2016

in

Rodewisch

Tabelle der Gruppe A

 

1. AV 03 Speyer III 12 : 0 1148,8 Punkte

2. AC Heros Wemmetsweiler 8 : 4 1054,1 Punkte

3. AC Mainz-Weisenau 4 : 8 871,5 Punkte

4. TSG Haßloch 0 : 12 655,4 Punkte

KSV Hostenbach in Speyer

Am vergangenen Samstag startete die Rückrunde der Regionalliga 2015 / 2016 und der KSV Hostenbach trat bei der 2. Mannschaft des AV Speyer an.

Motiviert und gut vorbereitet startete die Mannschaft um Trainer Felix Rupp den Wettkampf, den Speyer personalbedingt nicht mit ihrer stärksten Truppe bestreiten konnte.

Das Reißen konnten die Gastgeber dennoch mit 89,2 zu 56,2 Punkten für sich entscheiden; die Hostenbacher Julian Wilhelm, Moritz Philippi in seinem ersten Rundenwettkampf und Jessica Jaeger durften sich aber in dieser Disziplin jeweils über eine neue persönliche Bestleistung freuen.

Nach einer kurzen Pause folgte das Stoßen. Nachdem Hostenbach kurzzeitig führte, holte die 2. Gruppe der Speyrer Heber auf und gewann auch dies mit 237,7 zu 161,2 Punkten-

Hendrik Schmitt, Julian Wilhelm, Moritz Philippi und Jessica Jaeger verzeichneten auch hier für sich neue persönliche Rekorde.

Der AV Speyer II gewann abschließend mit 326,9 zu 217,4 Punkten (3:0). Das vollständige Protokoll finden Sie wie gewohnt unterhalb des Berichts.

Insgesamt war die Mannschaft des KSV Hostenbach mit der erbrachten Leistung zufrieden und jeder Heber war mit der Individualleistung absolut für den im Wettkampf geplanten Bereich.

 

Ab dem 13. Februar wird der KSV Hostenbach dann drei Heimkämpfe in Folge bestreiten.

AC Heros Wemmetsweiler

 

Oberligasaison als Gruppenzweiter beendet

 

Mit 181 zu 113,6 Punkten behielten die Wemmetsweiler Heber auch über Schlusslicht TSG Haßloch die Oberhand und konnten die Hauptrunde in Gruppe A damit als Zweitplatzierter beschließen. Aus dem Treffen gegen den Pfalzverein ragte Sarah Decker mit sechs gültigen Versuchen und 57 Relativpunkten (Reißen 39 und Stoßen 48 Kg) als Tagesbeste hervor, dicht gefolgt von Clubkamerad Jakob Bengart (50 / 101 und 115) sowie der 15-jährigen Haßlocherin Victoria Düksen (45 / 33 und 42). Weiter hoben auf Wemmetsweiler Seite Paul Grauberger (44 / 115 und 135), Stefan Auer (30 / 54 und 68) sowie Ersatzmann Tim Eske (13 / 48 und 61). In einem zweiten Treffen des Tages besiegte Tabellenführer Speyer den AC Mainz-Weisenau nur knapp mit 165,3 zu 162 Punkten. Die Teilnahme am großen Finale (27. Februar) hat das Team von Trainer Friedrich Grauberger nur knapp verpasst. Hierzu konnten sich mit dem AV 03 Speyer III, der Kampfgemeinschaft Kindsbach/Rodalben und dem AC Altrip die beiden Gruppensieger sowie der punktbeste Zweitplatzierte beider Gruppen qualifizieren.

Im Ranking aller acht Oberligisten belegt Wemmetsweiler einen guten vierten Platz vor Mainz-Weisenau, Schifferstadt II, Kaiserslautern und Haßloch.

Beisetzungstermin von Edar Daub

Edgar Daub wird am Samstag, den 09.01.16, beigesetzt. Um 11 Uhr findet in der Evangelischen Kirche in Schaffhausen eine ca. 30 minütige Trauerfeier statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof in Hostenbach.

 

Hostenbach trauert um Edgar Daub

 

Das Ehrenmitglied des KSV Hostenbach, Herr Edgar Daub, ist am 31.12.2015 ,verstorben.

 

Edgar war einer der Besten Schwergewichtler des Saarlandes, lange Jahre Sportwart des KSV Hostenbach, in einer der besten Zeit des Vereines und hat zahlreiche Sportler zu nationalen Ehren geführt.

An der Spitze seinen Sohn, Hartmut Daub, der mehrfacher Deutscher Meister und Militärweltmeister wurde (215 kg im Stoßen).

Der KSV Hostenbach war in seiner Amtszeit einer der Spitzenvereine in der Bundesliga im Gewichtheben und erreichte hier auch das kleine Finale um Platz drei.

Dazu war Edgar Jahrzehnte Kampfrichter für den KSV Hostenbach und den Saarländischen Gewichtheber Verband e.V.

Die Daten seiner Beisetzung werden wir zeitnah veröffetlichen. Hier einige Bilder von Edgar Daub, der leider von uns gegangen ist.

Sie zeigen Ihn bei seinem letzten Besuch bei einem Heimkampf seines KSV Hostenbach, er war auch im hohen Alter ständiger Gast im Kulturhaus.

Weiter Edgar Daub bei einem Mehrkampfturnier, mit Dr. Werner Bayer, Horst Rutz und weiteren Sportsfreundin.

Weiterhin ein Gruppenfoto, Turnier Der Kleinen Länder im Aosta Tal und ein Gruppenbild von der Landesmeisterschaft 1984.

Die Fotos wurden freundlicherweise von Erich Hoffmann zur Verfügung gestellt.

Wir werden Edgar Daub ein ehrendes Andenken bewahren.

Deutsche Einzel- und Mannschafts-Meisterschaften

der Masters in Rodewisch

Rodewisch ist Ausrichter der DM Masters 2016

 

Das olympische Jahr 2016 hat seinen ersten Höhepunkt im April mit den Deutschen Meisterschaften der Masters in Rodewisch.Wie schon in den letzen Jahren werden die Saarländischen Vereine versuchen wieder so viele Masters wie möglich zum Kräftemessen zu entsenden.

Nach einer eher geringen Medaillenausbeute 2015 wollen einige Heber und Hereinnen wieder ganz forne mitmischen. Hier ein kleiner Auszug aus der Ausschreibung:

 

Termin: 21. – 24. April 2016

Veranstalter: Bundesverband Deutscher Gewichtheber e.V.

Ausrichter: VGKF Sachsen e.V.

Durchführung: TSG Rodewisch e.V.

Wettkampfstätte: Göltzschtal-Halle, Schillerstr. 4, 08228 Rodewisch, Tel.: 03744-48668

Wettbewerb:Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften im Olympischen Zweikampf nach den Regeln des BVDG und den Beschlüssen der Sportordnung

 

Meldeschluss beim Mastersbeauftragten des SGV ist der 18.03.2016 inklusiver der NADA-Belehrung.

 

Die komplette Ausschreibung ist hier zum Download zur Verfügung gestellt:

 

 

Oberliga: Wemmetsweiler gewann Punkte gegen Mainz nachträglich am grünen Tisch

 

Glück hatte Wemmetsweilers ersatzgeschwächte Heberstaffel im Gefolge ihrer Begegnung mit dem AC Mainz-Weisenau. Nachdem die Rheinhessen den fünften Oberligakampftag mit 165 gegenüber 136 Punkten der Gäste aus dem Saarland zunächst zu ihren Gunsten gestalten konnten, kam eine Ergebniskorrektur wenig später mit der elektronischen Post.

 

Da das gastgebende Team entgegen dem Reglement eine nicht startberechtigte Jugendheberin eingesetzt hatte, wurden den Hebern aus dem Mainzer Ortsbezirk die Siegpunkte jetzt nachträglich von der Rundenleitung aberkannt und dem Konto des Saarvereins gutgeschrieben.

„Paul Grauberger, Jakob Bengart und auch Trainer Friedrich Grauberger konnten aus familiärem Anlass leider nicht an die Hantel treten, sonst hätte die Begegnung mit Sicherheit einen anderen Verlauf genommen“, hatte Sportwart und Betreuer Sven Mieger noch unmittelbar nach dem Treffen deutlich gemacht, ohne selbst über die vermeintliche Niederlage enttäuscht zu wirken.

Als Stellvertreter waren Steffen Schneider und Johannes Schäfer beordert, die beide ihre Sache sehr gut machten. Besonders der 49-jährige Schäfer überraschte bei seinem Comeback nach längerer Verletzungspause mit ausgezeichneten 39 Relativpunkten, die aus tollen 95 Kg im Reißen und nicht minder phantastischen 115 Kg im Stoßen resultierten. Steffen Schneider hatte das Team ohne „Wenn und Aber“ komplettiert und erzielte ohne Wettkampfpraxis immerhin noch 9 Punkte (70 und 78 Kg). Immer besser wird Stefan Auer. Der 15-Jährige erzielte sowohl im Reißen mit 55 Kg als auch in der Relativwertung mit 31 Zählern neue persönliche Rekorde (Stoßen 68 Kg). Beste im Herosteam war am Ende einmal mehr Sarah Decker. 57 Punkte (37 und 49 Kg) schaffte die diesmal 46,5 kg wiegende Tochter des früheren Hebermeisters Günter Decker. Übertrumpft wurde sie an diesem Abend nur noch von einer anderen starken Frau. Die deutsche Seniorenmeisterin Ibolya Zimmer (Körpergewicht 82,8) aus den Reihen der Mainzer steuerte ihrem Team 63 Punkte bei (62 und 89 Kg).

Die nächste Aufgabe hat der AC Heros am 23. Januar des kommenden Jahres zu lösen. Pünktlich um 18 Uhr beginnt vor eigenem Publikum die Rückrundenbegegnung mit der TSG Hassloch. Den Hinkampf hatte Wemmetsweiler mit 186,6 gegenüber 84 Punkten der Pfälzer noch deutlich zu seinen Gunsten gestalten können und hofft auch jetzt auf einen ähnlichen Erfolg.

Foto

Gute Laune in der Mainzer Trophäenkammer: Stefan Auer, Johannes Schäfer, Steffen Schneider und Sarah Decker (hinten von links bzw. ganz vorne)

 

Nachlese!! 14.11.15 KSV Hostenbach verliert in Zeilsheim klar

 

Leider ging auch der letzte Wettkampf der Hinrunde 2015 / 2016 für den KSV Hostenbach ohne Sieg aus.

 

Am vergangenen Samstag reiste die Mannschaft die gut 200 km nach Hessen, um beim Liganeuling ASC Zeilsheim wertvolle Punkte einzufahren. Neben Trainer Felix Rupp, Jessica Jaeger, Hendrik und Fabian Schmitt waren noch Jan Dräger und Florian Badt mit von der Partie. Jan Dräger kam somit zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga überhaupt.

Der ASC Zeilsheim trat ebenfalls mit sechs Hebern in die Wertung ein, davon drei Frauen.

Bereits beim Reißen zeichnete sich ein klares Bild ab, wer die stärkere Mannschaft ist. Zeilsheim brachte es hier auf 135,2 Punkte, der KSV auf 45,8. Über neue Bestleistungen durften sich beim KSV Jan Dräger (82 kg) und Florian Badt (100 kg) freuen. Hendrik Schmitt ging an die Bestleistung von 99 kg im Reißen, konnte das aufgelegte Gewicht dann aber nicht vollständig stemmen.

Beim Stoßen konnte der KSV wieder einige Punkte gutmachen und verzeichnete gleich drei Bestleistungen: Hendrik Schmitt mit 118 kg, Jan Dräger mit 115 kg und Florian Badt mit 122 kg. Insgesamt wurden im Stoßen 167,0 Punkte erzielt, der ASC Zeilsheim erlangte 234,2 Punkte.

Die Partie endete deutlich mit 369,4 zu 212,8 Punkten (3:0) für den Gastgeber aus Hessen.

Das vollständige Protokoll finden Sie unterhalb des Berichts.

 

Wir bedanken uns beim ASC Zeilsheim und dem Publikum für den freundlichen Empfang und hoffen auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung in der Rückrunde, wenn es im Februar und März zu drei Heimkämpfen kommt!

Auch im Rückkampf ein Zweier für Speyer

 

Nur 14 Tage nach der Heimniederlage gegen den AV 03 Speyer mussten die Wemmetsweiler Herosheber eine erneute Schlappe gegen die Pfälzer hinnehmen. Mit 219 zu 181,8 Punkten erwiesen sich die Domstädter im eigenen Haus als derzeit stärkstes Team der Oberliga.

 

„Gekämpft haben sie wie die Löwen“, stellte Wemmetsweilers Vorsitzender Dieter Keßler im Anschluss an das Treffen fest. Woran also hat es gelegen, dass die geplante Revanche gegen Speyer nicht klappte? Da war zunächst das Handicup eines „aufgesprungenen“ Daumens an der Hand von Jakob Bengart, was zumindest einen neuen Saisonrekord verhinderte. „Zum anderen blieb es letzten Endes nur bei einem Flirt mit dem angedachten Überraschungsjoker“, bedauerte Keßler eine weitere Ursache für die erneute Niederlage gegen eine Speyrer Mannschaft, die mit zwei Frauen gegen das Herosteam ins Feld zog. „Bedenkt man, dass die 70,3 kg schwere Christina Spindler (69 Punkte relativ / Reißen 60 und Stoßen 83 Kg) normalerweise mit Deutschlands stärkstem Recken Almir Velagic ans Eisen geht und dabei wesentlich höhere Lasten in die Höhe stemmt, sind wir noch glimpflich davongekommen“, zeigte sich der Wemmetsweiler Vereinsobere keineswegs sehr enttäuscht über den samstäglichen Trip in die reizvolle Kulturmetropole der südöstlichen Pfalz. Beste Wemmetsweiler Heberin war diesmal wieder Sarah Decker mit 58 Relativpunkten (37 und 49 Kg). Sehr gute 55 Zähler schaffte Paul Grauberger (119 und 140), während Jakob Bengart (100 und 105) und der Jugendliche Stefan Auer (53 und 66) 41,8 bzw. 27 Punkte beisteuerten. Wemmetsweiler verbleibt trotz Niederlage auf einem guten zweiten Tabellenplatz, den es bei am 12. Dezember beim AC Mainz-Weisenau zu verteidigen gilt.

Oberliga: Gut gekämpft und doch verloren – Heimniederlage gegen Speyer

 

Gegen diese Speyrer Mannschaft war diesmal noch kein Kraut gewachsen. Heros verlor das Treffen mit den Domstädtern zwar mit 182,6 zu 210 Punkten, hatte sich am Ende in kämpferischer Hinsicht aber nichts vorzuwerfen.

 

Dies gilt insbesondere für Paul Grauberger, der nicht nur nach Körperlänge alle anderen überragte, sondern nach sechs gültigen Versuchen mit 118 Kg im Reißen, 140 im Stoßen und 56 Punkten auch nach relativer Wertung als erfolgreichster Athlet seines Teams vom Heberplateau ging. Nur eine Winzigkeit weniger, nämlich 55 Zähler, schaffte die gut aufgelegte Sarah Decker (36 und 48 Kg). 47,6 Punkte steuerte Jakob Bengart dem Gesamtresultat bei (95 und 115). 24 Zähler kamen von Stefan Auer (50 und 66) und 11 Punkte leistete der außer Konkurrenz hebende Tim Eske (45 und 61). Als bester Gästeheber überzeugte Benjamin Teichert mit 70 Punkten (110 und 145), während auch seine beiden Teamgefährtinnen Tamara Taube (relativ 59/50 und 64) sowie Jasmin Heene (52/53 und 67) in allen Belangen zu gefallen wussten. Bereits am 28. November kommt es in der Rückrunde zu einer Neuauflage des reizvollen Duells mit den Pfalzhebern aus der Rheinebene. Diesmal aber an der Hantel des AV Speyer, der aufgrund seiner jetzt erzielten Punkte den Platz des bisherigen Tabellenführers aus Wemmetsweiler an Ort und Stelle übernehmen konnte. Trainer Friedrich Grauberger und seine Mannschaft hoffen jetzt auf eine gelungene Revanche, sind sich aber sicher, dass dies nur unter Einsatz eines starken Jokers in den eigenen Reihen möglich sein kann.

 

Foto 1

Die Wemmetsweiler Mannschaft mit dem Vorsitzenden Dieter Keßler (ganz rechts) und Kampfleiter Erich Hoffmann

 

Foto 2

Sarah Decker beim Zug zum Reißen

 

Foto 3

Der bärenstarke Paul Grauberger fixiert 140 Kg im Stoßen.

Oberliga: Heros bezwingt Haßloch hoch

 

Auch im zweiten Meisterschaftstreffen der Oberliga Rheinland/Pfalz–Saar bei der TSG Haßloch ließ das Team von Trainer Friedrich Grauberger nichts anbrennen. Der zweite Erfolg in Folge war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Wemmetsweiler gewann am Ende deutlich mit 186,6 gegenüber 84 Punkten der Pfälzer.

 

Haßloch, im Kreis Bad Dürkheim gelegen und knappe 25 Km von Mannheim-Ludwigshafen entfernt, steht bei annähernd 20000 Einwohnern im rekordverdächtigen Ruf, das größte Dorf Deutschlands zu sein. Am Ortsrand kommen im berühmten Holiday Park vergnügungsfreudige Besucher regelmäßig voll auf ihre Kosten. Und zwar ununterbrochen seit vielen Jahren, während die einheimischen TSG-Gewichtheber im gleichen Zeitraum eine Achterbahn der Gefühle durchleben mussten und sich nach einstigem Höhenflug in der obersten deutschen Leistungsklasse jetzt wieder auf Talfahrt befinden. Das Vergnügen in der bevölkerungsreichen Spaßpark-Kommune war somit auch am vergangenen Wochenende einmal mehr auf Seiten der Gäste. Diesmal der Gäste aus Wemmetsweiler, die das Treffen der Oberliga in allen Belangen zu ihren Gunsten gestalteten. Spannend war dabei eigentlich nur noch der Dreikampf der Heros-Troika um den Titel des besten Veranstaltungshebers bzw. der stärksten Veranstaltungsheberin. „Bester Mann des Abends“ wurde diese begehrte Auszeichnung noch genannt, bevor mit dem Gewichtheben Mitte der achtziger Jahre eine der letzten männerdominierten Bastionen vom vermeintlich „schwachen Geschlecht“ gestürmt und von da an entscheidend mitbestimmt wurde. Kein Wunder also, wenn an diesem Abend in Haßloch eine Frau als relativ beste Akteurin an der Hantel ausgezeichnet wurde. Sarah Decker vom Heros-Team war es, die gute 37 und 46 Kilo im Reißen bzw. im Stoßen schaffte, was ihr respektive eines Körpergewichtes von nur 45,9 Kg stolze 55 Relativpunkte einbrachten. „Stärkster Mann“ wurde somit immerhin Jakob Bengart (52,6 relativ / 100 und 116 Kg) knapp vor Paul Grauberger (51 / 115 und 140 Kg), dem absolut stärksten Athleten der Veranstaltung. Erwähnenswert die Tatsache, dass unter allen drei Genannten nur ein einziger Fehlversuch gelistet werden musste, Indiz für eine taktisch geschickte Ausrichtung durch den erfahrenen Trainer Grauberger. Klasse auch der Auftritt seines ganz jungen Schützlings Stefan Auer, dem im Stoßen eine neue Bestleistung mit 70 Kg gelang (Reißen 50 Kg, relativ 28).

„Zu ausgelassenem Jubel liefert der neueste Erfolg keinen Grund“, betonte Sportwart Sven Mieger nach dem neuerlichen Sieg. Wohlwissend, dass am 14. November mit dem AV 03 Speyer III eine ehrgeizige Mannschaft nach Wemmetsweiler kommt, die bislang sehr gute 201 Punkte vorlegte und im Meisterschaftsrennen keinen Zentimeter Boden preis gibt. Selbst der stets optimistische Trainer Friedrich Grauberger ist sich fast sicher, dass sein Team ohne Überraschungs-Joker kaum eine Chance hat, diese Begegnung zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die spannende Begegnung beginnt um 18 Uhr im Untergeschoss der Sporthalle.

 

KSV Hostenbach erreicht gutes Ergebnis in Mutterstadt

 

Am gestrigen Samstag war der KSV Hostenbach bei den Sportfreunden des AC Mutterstadt zu Gast, wo beide Mannschaften vor ca. 40 Zuschauern einen motivierten und spannenden Wettkampf zeigten.

 

 

Der KSV konnte nach größtenteils überwundener Verletzungs- und Krankheitsproblematik endlich wieder mit sechs Hebern antreten: Trainer Felix Rupp, Peter Schorr, den Zwillingen Hendrik und Fabian Schmitt, Jessica Jaeger und Manuel Vaccaro.

 

Mutterstadt brachte auf ihrer Seite fünf Heber in die Wertung ein.

Der Teilsieg im Reißen ging deutlich mit 106,4 zu 66,6 Wertungspunkten nach Mutterstadt; Hostenbach konnten den starken Pfälzern hier nicht viel entgegensetzen.

Im Stoßen zeigte der KSV jedoch seine Stärke und brachte es mit guten Leistungen auf 162,6 Wertungspunkte.

Mutterstadt erzielte 189,9 Punkte und konnte zum Schluß den Sieg mit 3:0 (296,3 zu 229,2 Punkte insgesamt) für sich beanspruchen.

 

Das vollständige Wettkampfprotokoll finden Sie unterhalb dieses Berichts.

 

 

Die Durststrecke ist überstanden – Auftakterfolg über Mainz Weisenau

 

Die Rückkehr des vorjährigen Regionalligisten AC Heros in die Oberliga hat sich gelohnt. Gleich zum Auftakt der neuen Saison konnte sich das lange Zeit sieglose Team um Trainer Friedrich Grauberger mit 186,4 zu 128,5 Relativpunkten gegen den AC Mainz-Weisenau deutlich behaupten.

 

„Die rote Kelle kannst du ruhig auf die Seite legen“, raunte Friedbert Mann gleich zu Beginn der Veranstaltung dem Wettkampfleiter Erich Hoffmann zu. Augenzwinkernd zwar, aber der erfahrene Coach vergangener Tage sollte am Ende Recht behalten. Lediglich vier missglückte Hebungen gab es auf Mainzer Seite, während die Wemmetsweiler Staffel sogar gänzlich fehlerlos blieb. Eine Rarität im Gewichthebersport und sehr zum Gefallen von Ortsvorsteher und Dauergast Michael Marx. Sichtliche Freude an der Begegnung hatte aber auch Neubürgermeister Patrick Weydmann, der den Traditionsklub an der Ill mit einem Antrittsbesuch überraschte. Bärenstarke Motive lieferte dem fotografierenden Merchweiler Verwaltungschef dabei vor allem Teamleader Paul Grauberger, der mit 118 Kg im Reißen und 140 Kg im Stoßen nicht nur zum absolut stärksten Heber des Abends avancierte, sondern am Ende mit 54 Punkten auch nach relativer Wertung die Nase vorne hatte. Recht knapp allerdings und zweifelsfrei getrieben von zwei ganz starken Frauen. 52 Zähler schaffte nämlich die Einheimische Sarah Decker (36 und 45 Kg), während die rund 74 Pfund schwerere Gastheberin und deutsche Seniorenmeisterin Iboyla Zimmer mit 51 Punkten (60 und 80 Kg) überzeugte. Ob der ebenso überzeugende Jakob Bengart den beiden Damen nur galant den Vortritt lassen wollte, bleibt spekulativ. Jedoch schien Jakob mit seinen 50,4 Zählern (100 und 115 kg), wie übrigens Sarah Decker auch, nicht ganz am Ende seiner Möglichkeiten angekommen zu sein. Eine regelrechte Augenweide boten die beiden Youngsters im Team. Sowohl Stefan Auer (15) als auch der außer Konkurrenz startende Tim Esske (14) erzielten Bestleistungen in allen Disziplinen. Ausgezeichnete 30 Relativpunkte (50 und 68 Kg) steuerte dabei Auer dem Mannschaftsresultat zu. Esske, der ab Januar kommenden Jahres bei den Aktiven startberechtigt ist, empfahl sich bereits jetzt mit 15 Punkten (Reißen 48 und Stoßen 63 Kg) für kommende Einsätze im Team. Am 24. Oktober tritt die Mannschaft bei der Turn- und Sportgemeinschaft Hassloch ans Eisen, während am 14. November die nächste Heimbegegnung ansteht. Gegner wird dann die dritte Garnitur des Erstbundesligisten AV 08 Speyer sein.

Oberliga: Zum Saisonstart kommt Mainz-Weisenau

 

Ab kommenden Samstag kämpfen die Vereine der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wieder um Meisterschaftspunkte. Heros hat zunächst Heimrecht und dabei den AC Mainz-Weisenau als Gast. Die Begegnung beginnt um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum der Sporthalle.

 

Wenn Trainer Friedrich Grauberger im Vorfeld der Begegnung bewusst tief stapelt, so tut er es aus guten Gründen. Gewichtheber können ihr eisernes Hobby bekanntlich bis ins methusalemische Sportleralter betreiben. Ganz sicher ist es auch nicht fortschreitendes Alter, warum der 36-jährige Senioren-Weltmeister Grauberger sein eigensportliches Engagement stark einschränken will, sondern eher noch lang anhaltende Schulterprobleme und ärztliches Anraten. Als sportliches „Zugpferd“, Vorbild und Matchwinner über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg wird er der Mannschaft über weite Strecken natürlich fehlen. Als ehrgeiziger Trainer wird Grauberger aber alles daran setzen, seinen eigenen Ausfall mit jungen Talenten wie Stefan Auer oder Tim Eske (Tim ist ab 2016 für die Aktivenmannschaft startberechtigt) zu kompensieren und mittelfristig ein neues und schlagkräftiges Team heranzubilden.

Wie genau nun der Wemmetsweiler Coach sein Team in schwierigen Zeiten des Umbruchs und der Erneuerung umgekrempelt hat und welche Sportler und Sportlerinnen an die Hantel treten, wird zu den großen Überraschungen an diesem Samstag zählen.

Die Mannschaften des Südwestens wurden übrigens in zwei Gruppen gesplittet. Wemmetsweiler gehört dabei trotz seiner vorjährigen Regionalligazugehörigkeit gemeinsam mit Mainz, der TSG Hassloch und der Reserve des AV 03 Speyer nicht zwangsläufig zur stärkeren Gruppe. „Glücklicherweise nicht“, darf man sagen, denn mit dem KSC Schifferstadt, dem AC Altrip, der Kampfgemeinschaft Kindsbach/Rodalben und der TSG Kaiserlautern verfügt die zweite Staffel über einige Schwergewichte mit ruhmreicher Vergangenheit in höchsten Gewichtheberligen. Auf einen von diesen Vereinen wird Wemmetsweiler allerdings nur dann treffen, wenn sein Team Gruppenerster oder stärkster Zweitplatzierter beider Gruppen wird. Dadurch wäre nämlich die Teilnahme am großen Oberligafinale am 27. Februar des kommenden Jahres gesichert. Bei dieser Dreierbegegnung wird die stärkste Mannschaft beider Gruppen das Heimrecht genießen.

 

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Vera Loch, Stefan Auer, Paul Grauberger, Tim Eske und Trainer Friedrich Grauberger (von links) demonstrieren vor dem Treffen mit Mainz-Weisenau selbstbewusst Stärke.

Gut schlug sich auch Hostenbachs einzige weibliche Teilnehmerin Jessica Jaeger mit 40 und 50 Kg in den beiden Teildisziplinen. Stammheber Robin Pohl hob aufgrund einer Verletzung im Schongang. 71 und 85 Kg reichten dem Leichtgewichtler dennoch zum Titelgewinn. Manuel Vaccaro blieb mit 60 und 81 Kg in der Jugendklasse erfolgreich. Eine tolle Vorstellung auf Hostenbacher Seite boten die beiden „Newcomer“ Moritz Phillipi (15) und der „spät berufene“ Jan Dräger (24). Während der junge Philippi (Körpergewicht 60 Kg) im Stile eines „alten Hasen“ 45 und 60 Kg absolut sauber in seinem ersten Wettkampf meisterte, imponierte beim 91 Kg schweren Debütanten Dräger mehr die unbändige Kraft (80 und 111 Kg). Unbedingt erwähnenswert auf Hostenbacher Seite sind die drei Kraftdreikämpfer Christian Bongers, Yannick von Ehren sowie Philipp Dräger, die in dieser Reihenfolge mit 470, 438 und 410 Kg die ersten Plätze in der Klasse bis 82,5 kg Körpergewicht belegten.

Alexander Meinhardt-Heib wird vierter bei EM-Masters in Bangor/Wales

95,2 kg Körpergewicht zeigte die extra mitgenommene kleien Waage am Vorabend des Wetkampfes an. "Das sind noch 1,2 kg zuviel" musste der Altmeister vom Hostenbacher KSV resegniert feststellen. Schon zur DM im Mai in Ladenburg hatte der 43. Jährige Heber schwer zu kämpfen. Diesmal etwas früher mit der Reduzierung begonnen sollte das Körpergewicht schon am Vorabend passen...was nun? Nichts mehr essen und trinken bis zum Folgetag um 1330 Uhr zur offiziellen Waage. Gesagt, getan und gehungert! Dann am Wettkampftag noch mal auf die Waage zur Probe in der Wettkampfstette...94,6...das ist immern noch zu viel! Bis zum offiziellen Wiegen noch 1 h! Der Tipp von Tom Goegebuer: "Mach doch noch schnell Sauna, Alex!" Aber wo? Tom hatte gut reden. Der ehemalige hostenbacher Bundesliga-Athlet hatte zuvor in der Klasse bis 62kg neue Rekorde aufgestellt und konnte sich jetzt getrost zurück lehnen. Eine Sauna zu finden wird nicht einfach und die Klasse bis 105 kg ist auch stark besetzt.

Eine Präsidentin gibt Vollgas!

Nach dem Gewinn der DM jetzt in Mainz auf dem Potest mit Gold:

Vera Loch

Zwei vielversprechende Herostalente auf dem Siegerpodest: Stefan Auer (im Reißen) und Tim Esske (beim Stoßen)

Auch Georg Mohr war ein Fan des Freilufthebens ! Hier 1956, vermutlich auf dem Sportplatz zu Hostenbach

Julian Wilhelm in seinem ersten Wettkampf auf heimatlicher Bühne war ein Erfolg

Starkes Saar-Team:

1 mal GOLD

3 mal SILBER

Südwestmeisterschaften: Auer und Grauberger mit optimaler Ausbeute

 

Mit dem B-Jugendlichen Stefan Auer und dem Aktivenheber Paul Grauberger hatte der AC Heros Wemmetsweiler lediglich zwei Sportler zu den südwestdeutschen Meisterschaften der Gewichtheber nach Hostenbach entsandt. Beide kehrten mit dem Titel in ihrer jeweiligen Klasse nach Hause zurück.

 

„Und nicht nur das, beide haben alle ihre Versuche fehlerlos absolviert“, konnte Trainer Friedrich Grauberger hinterher lobend in seinem Bericht ergänzen. Der 15-jährige Stefan Auer (Federgewicht B-Jugend) verbesserte gleich viermal seine bisherigen Bestleistungen. Im Reißen von 47 auf 49 und im Stoßen von 58 auf 63 Kg, im Zweikampf damit auf 224 Pfund und in der Relativwertung auf exakt 20 Zähler. Keine persönlichen Bestwerte erzielte Paul Grauberger (Schwergewicht bis 105 Kg), erkämpfte

sich dafür aber eine nicht nur auf seine stattliche Körpergröße bezogene „Leuchtturmfunktion“ in der gut organisierten Veranstaltung des sportlichen Nachbarn Hostenbach. Technisch ausgefeilt und kämpferisch ausgesprochen stark bewältigte Paul sowohl im Reißen (115 Kg) als auch im Stoßen (140 Kg) die höchsten Lasten von allen und sorgte dadurch mit für das glückliche Ende einer Veranstaltung, die einen deutlich besseren Zuspruch aus den Südwestvereinen verdient hätte. Ein Manko, das freilich aber auch daher rührt, dass zur gleichen Stunde die deutschen Meisterschaften der Master in Ladenburg angesetzt waren. Hier waren mit Sven Mieger und Vera Loch ebenfalls zwei Wemmetsweiler Hoffnungsträger am Start (Bericht folgt)!

KSV bleibt in Grünstadt chancenlos

 

Im letzten Kampf der Regionalliga ging es für den KSV zu den Sportfreunden nach Grünstadt. Nach den erfreulichen Siegen in den letzten Kämpfen konnten die Heberinnen und Heber von der Saar diesmal dem starken Gegner nicht Paroli bieten und der Kampf ging recht deutlich verloren.

 

Hervorzuheben sind dennoch einige Leistungen. Jessica Jaeger schraubte ihre Bestleistung im Stoßen wieder ein kg nach oben (53 kg), Manuel Vaccaro zeigte einen kämpferischen Auftritt mit 6 gültigen Versuchen und neuen Bestleistugen im Stoßen und Zweikampf und auch Florian Badt konnte in allen Disziplinen neue Wettkampfbestleistungen aufstellen.

 

 

Im letzten Heimkampf der Saison 2014/2015 war die 2. Mannschaft des AC Mutterstadt in Hostenbach zu Gast.

 

 

Der KSV musste ohne Peter Schorr und Daniela Yasmin Neu auskommen, dafür war Robin Pohl wieder

mit von der Partie.

Nachwuchsheber Manuel Vaccaro, Hendrik Schmitt, Trainer Felix Rupp, Florian Badt in seinem

ersten Rundenkampf und Jessica Jaeger vervollständigten das Team.

 

Mutterstadt reiste mit zwei Jugendhebern und insgesamt nur zu Fünft an, plagen den Verein derzeit

auch erhebliche Verletzungs- und Krankheitssorgen.

Aufgrund dieser Konstellation versprach der Wettkampf im gut besuchten Kulturhaus,

wieder sehr spannend zu werden.

Schon im Reißen zeichnete sich schnell ab, dass der KSV diesen Siegpunkt für sich beansprucht.

Mutterstadt konnte dem kaum etwas entgegensetzen und somit lautete das Teilergebnis 65,9 zu 56,5 Zählern.

Hostenbachs jüngster Heber Manuel Vaccaro durfte sich mit 55 kg im Reißen über eine neue persönliche Bestleistung freuen.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem Stoßen weiter.

Der KSV ging noch motivierter an die Hantel und zeigte gute Leistungen; Manuel Vaccaro konnte hier

erneut eine persönliche Bestleistung mit 73 kg für sich verbuchen. Jessica Jaeger durfte sich ebenfalls über einen Rekord freuen, die 52 kg wurden gestemmt.

Auch hier hatte Mutterstadt trotz Christopher Eichner kaum Chancen und Hostenbach nahm auch diesen

Punkt mit nach Hause.

Das Ergebnis des Stoßens lautete 142,9 zu 120,7.

 

Am Ende siegte der KSV Hostenbach überraschend aber verdient mit 208,8 zu 177,2 Kilopunkten.

Überraschender Sieg gegen Favoriten aus der Pfalz

 

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieser Satz galt am vergangenen Samstag

auch für die Hostenbacher Gewichtheber. Die Gäste aus Speyer, deren Mannschaft durchaus 400

Punkte erzielen kann, kamen mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft nach Hostenbach. Aus

Personalmangel trat die zweite Mannschaft des AV 03 Speyer mit nur fünf Hebern an. Der KSV, der dies erst kurz vor dem Abwiegen realisiert hat, reagierte entsprechend und änderte seine Mannschaftsaufstellung kurzfristig.

Trainer Felix Rupp, der eigentlich erst wieder beim Saarderby für den KSV an die Hantel gehen wollte, wurde aufgestellt und Manuel Vaccaro und Dennis Nenno teilten das Reissen und Stossen unter sich auf. Komplettiert wurde die Mannschaft durch Jessica Jaeger, Daniela Yasmin Neu, Peter Schorr und Hendrik Schmitt. Mit dieser Mannschaft ging der erste Punkt für das Reissen direkt mit 86,9 zu 49,5 nach Hostenbach. Gleiches galt für das Stossen und den Zweikampf. Das Endergebnis lautete somit 267,8 zu 199 für Hostenbach. Bester Heber war Rene Kassel aus Speyer mit 81 Punkten, dicht gefolgt vom Hostenbacher Routinier Peter Schorr, der seine Form mit starken 80 Relativpunkten unter Beweis stellte. Mit diesem Sieg befindet sich der KSV Hostenbach nun auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem ungeschlagenen AC Mutterstadt II und AV 03 Speyer II.

Im Saarderby hofft Heros auf Punkte gegen Hostenbach

 

Am Faschings-Samstag kommt es in der Sporthalle Wemmetsweiler zum ewig reizvollen Aufeinandertreffen der beiden saarländischen Heber-Hochburgen Wemmetsweiler und Hostenbach. Das Treffen wurde kurzfristig auf 17 Uhr vorverlegt.

 

Keine Frage, Hostenbach ist derzeit klarer Favorit. Dies unterstreicht alleine schon der dritte Tabellenplatz, den sich der KSV zwischenzeitlich in der Regionalliga erkämpft hat.

Mit 358 zu 306,8 Punkten nach Relativwertung hatten die Schwarzweißen aus dem Wadgasser Ortsteil bereits im Hinkampf am 13. Dezember letzten Jahres die Oberhand über das Team von Trainer Friedrich Grauberger behalten und wollen voraussichtlich auch kommenden Samstag einen ähnlichen Punktevorsprung herausarbeiten. Doch abgerechnet wird am Ende, lautet eine alte Weisheit, die das Wemmetsweiler Team beherzigen will. Kampf ist angesagt und mit Sicherheit wird es für die Zuschauer kein langweiliger Nachmittag werden. Die erste Hebung im Gemeinschaftsraum der Sporthalle beginnt im Hinblick auf den Auftakt der närrischen Tage und eventuell glatte Straßen bereits um 17 Uhr. Der Verein weist interessierte Besucher außerdem darauf hin, dass aufgrund der Vorbereitung einer Veranstaltung der Nebeneingang benutzt werden muss.

Erster Heimkampf im neuen Jahr für den KSV Hostenabch

 

Bereits am kommenden Samstag, 10.01.2015, steht der erste Heimkampf im neuen Jahr an.

 

Nachdem die Hostenbacher Gewichtheber mit einem deutlichen Sieg und einer starken Saisonbestleistung gegen den AC Heros Wemmetsweiler in die kurze Winterpause gehen konnten, reisen am Samstag die Sportfreunde vom KSV Grünstadt nach Hostenbach.

 

Die Gegner aus der Pfalz, die ebenfalls erst einen Sieg in der Runde einfahren konnten, sind dabei stark einzuschätzen. Mit einer Saisonbestleistung von 326 Punkten liegt diese nur knapp hinter der der Hostenbacher mit 358 Kilopunkten.

 

 

Der Wettkampf verspricht also ähnlich spannend zu werden wie das Saarderby im vergangenen Dezember. Entsprechend motiviert wird der KSV Hostenbach an die Hantel gehen und hofft dabei erneut auf die Unterstützung seiner Fans. Wettkampfbeginn in Hostenbach ist um 19:00 Uhr.

 

Ließen nichts anbrennen: Die erfilgreiche Mannschaft des KSV Hostenbach. Auf dem Bild fehlt Jessica Jaeger.

Beim Saarderby blieb Hostenbach Herr im Haus –

Team von Felix Rupp besiegte Heros mit 358 zu 306,8

 

Hostenbach bleibt vorläufig der stärkste saarländische Verein. Im internen Saarduell schenkten sich die zwei Uraltrivalen kein einziges Gramm und kamen beide zu neuen Saisonbestleistungen. Wobei Gastgeber Hostenbach das bessere Ende für sich behielt und die Favoritenrolle in diesem ersten Zusammentreffen seit 2001 eindrucksvoll bestätigte.

 

Wemmetsweilers neuer Trainer Friedrich Grauberger hatte gleichwohl seine Truppe mental sehr gut auf das Treffen eingestellt. Allerdings verlangte die Parole „Alles oder nichts“ einen hohen Preis in Form vieler Fehlversuche auf Wemmetsweiler Seite. Lediglich Steffen Schneider gestaltete fünf seiner sechs Hebungen erfolgreich, kam letztlich auf 19 Relativpunkte (Reißen 75 und Stoßen 89 Kg). Den Kampf der beiden mithebenden Trainer Friedrich Grauberger und Felix Rupp vermochte Wemmetsweilers Coach Grauberger mit 84,4 Punkte (111 und 135) gegenüber 70 Punkte von Rupp (105 und 131) zu seinen Gunsten zu gestalten und wurde gleichzeitig bester Heber des Abends im gut besuchten Kulturhaus Hostenbach. Das zweitbeste Ergebnis auf Wemmetsweiler Seite erzielte die deutsche Vizemeisterin Sarah Decker (62 Punkte / 41 und 52). Aufsteigende Form ließ Jakob Bengard erkennen (49,5 / 99 und 112). Komplettiert wurde das Teamresultat von Alexander Brinster (33,8 / 92 und 110) sowie von Paul Grauberger (58 / 113 und 140). In den Reihen des KSV Hostenbach schaffte der erst 19-jährige Robin Pohl die höchste Relativlast (84 / 86 und 102 Kg). Heros muss nach dieser Niederlage, die höchstens ein gesunder Stammheber Johannes Schäfer hätte vermeiden können, weiter auf die ersten Siegpunkte in der Regionalliga hoffen. Eine Wunsch, der wohl auch im ersten Rückrundenkampf am 31. Januar des neuen Jahres beim Tabellenführer Mutterstadt nicht zu realisieren sein wird.

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